125 Bäume für Münster

Münster ist die siebte Station der Stadtbaumkampagne der Allianz Umweltstiftung. Im Herbst werden an öffentlichen Spielplätzen 125 Bäume im Wert von insgesamt 125.000 Euro gepflanzt. Am 21. März unterschrieben Stadt und Stiftung den Fördervertrag und pflanzten einen symbolischen ersten Baum.

Berlin, 26. März 2018
Pflanzten den ersten von 125 Bäumen auf münsterischen Spielplätzen (v.l.n.r.): Stadtrat Matthias Peck, Oberbürgermeister Markus Lewe, Dr. Klaus Wehmeier (Kuratoriumsvorsitzender der Allianz Umweltstiftung), Dr. Lutz Spandau (Vorstand der Allianz Umweltstiftung), Britta Linnemann (NABU Münster), Heiner Bruns und Wolfram Goldbeck (Grünflächenamt). (Foto: Stadt Münster)
Pflanzten den ersten von 125 Bäumen auf münsterischen Spielplätzen (v.l.n.r.): Stadtrat Matthias Peck, Oberbürgermeister Markus Lewe, Dr. Klaus Wehmeier (Kuratoriumsvorsitzender der Allianz Umweltstiftung), Dr. Lutz Spandau (Vorstand der Allianz Umweltstiftung), Britta Linnemann (NABU Münster), Heiner Bruns und Wolfram Goldbeck (Grünflächenamt).

Siebte Station Münster

Münster ist die nächste und somit siebte Station der Stadtbaumkampagne der Allianz Umweltstiftung. Nach München, Berlin, Dortmund, Karlsruhe, Essen und Leipzig kommt nun die nordrhein-westfälische Großstadt in den Genuss von 125 Großbäumen im Wert von jeweils 1.000 Euro. Am 21. März unterzeichneten Oberbürgermeister Markus Lewe und Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung, einen entsprechenden Fördervertrag. Mit anderen Projektbeteiligten pflanzten sie anschließend am Aasee-Spielplatz an der Mecklenbecker Straße den ersten Baum – einen Feldahorn.

Wissens- und Schattenbäume

Die restlichen 125 Bäume der Stadtbaumkampagne werden im Herbst an etwa 60 öffentlichen Spielplätzen in Münster gepflanzt. Als jeweils zwei bis drei Schattenbäume pro Spielplatz sollen Sie dazu beitragen, den Aufenthalt auf den Spielplätzen auch an heißen Sommertagen erträglich zu gestalten. Als Baumarten kommen Hainbuche, Silberweide, Feldahorn und Vogelkirsche zum Einsatz.

Neben den Bäumen erhält jeder der 60 Spielplätze eine Tafel, auf der die Bedeutung der Bäume für eine lebenswerte Stadt darstellt ist und Interessantes sowie Wissenswertes über Bäume vermittelt wird. So kann man zum Beispiel erraten, ob die Blätter des Feldahorns früher zum Feuermachen, zur Papierherstellung oder als Nahrung verwendet wurden (die richtige Antwort* ist hinter einer Klappe versteckt). Auf diese Weise werden die Bäume zusätzlich zu „Wissensbäumen“ – eine pfiffige Art von Umweltbildung in der Stadt.

Stadtbaumkampagne der Allianz Umweltstiftung

Die Stadtbaumkampagne der Allianz Umweltstiftung und die Zahl von 125 Bäumen haben einen besonderen Hintergrund: 2015 feierte die Allianz SE ihr 125-jähriges Firmenjubiläum und stellte der Allianz Umweltstiftung aus diesem Anlass zusätzliche Mittel für Umweltprojekte in Deutschland zur Verfügung. Ein Teil dieser Gelder wird für die Stadtbaumkampagne verwendet. Von 2015 bis 2019 sollen pro Jahr in zwei ausgewählten Städten jeweils 125 Großbäume im Wert von jeweils 1.000 Euro gepflanzt werden, insgesamt also 1.250 Bäume für 1,25 Millionen Euro.

2015: Start in München und Berlin

Die Stadtbaumkampagne startete 2015 in München und Berlin. In der bayerischen Landeshauptstadt kommen die Bäume dem Förderprojekt „Wiedervereinigung des Englischen Gartens“ zugute. In Berlin unterstützte die Stadtbaumkampagne der Allianz Umweltstiftung die Aktion „Stadtbäume für Berlin“.

2016: Düsseldorf und Karlsruhe

2016 folgte die Fortsetzung in Düsseldorf und Karlsruhe. In Düsseldorf unterstützte die Stiftung das Projekt „Neue Bäume für Düsseldorf“, mit dem die durch den Pfingststurm „Ela“ am 9. Juni 2014 entstandenen Schäden kompensiert werden sollen. Karlsruhe entwickelt mit Hilfe der Stadtbaumkampagne der Allianz Umweltstiftung die Grünspange Nord zwischen den Stadtteilen Neureut, Neureut-Heide sowie der Nord- und Nordweststadt.

2017: Essen und Leipzig

Als „Grüne Hauptstadt Europas 2017“ war Essen für eine Unterstützung durch die Stadtbaumkampagne prädestiniert. Die 125 Bäume der Stadtbaumkampagne werden auf Schulhöfen im gesamten Stadtgebiet gepflanzt und sind, wie in Düsseldorf, vor allem als Ersatz für Bäume gedacht, die dem Pfingstturm Ela zum Opfer gefallen waren. In Leipzig liegt der Fokus auf der Erstbepflanzung bisher baumloser Straßen in besonders dicht bebauten Stadtteilen im Rahmen der seit fast 20 Jahren bestehenden Aktion „Baumstarke Stadt“.

*: Die Blätter des Feldahorns wurden früher als Salat verwendet