Das ist der Gipfel

Unter dem Titel "Das ist der Gipfel" informiert der Nationalpark Berchtesgaden in der Bergstation der Jennerbahn seit 2019 mit einer Dauerausstellung über den Lebensraum Felsregion. Die Ausstellung erfreut sich großer Beliebtheit und wird demnächst um einen weiteren, rund 80 Quadratmeter großen Ausstellungsraum erweitert. Die Allianz Umweltstiftung unterstützt das Projekt mit 100.000 Euro.

Berlin/Berchtesgaden, 25. September 2020
Freuen sich bereits heute auf den neuen Ausstellungsteil in der Bergstation der Jennerbahn (v.l.n.r.): Dr. Roland Baier, Leiter des Nationalparks Berchtesgaden, Peter Wilde, Projektmanager der Allianz-Umweltstiftung und Dr. Christian Barth, Amtschef im Bayerischen Umweltministerium. (Foto: Bezirk Oberbayern).
 
Freuen sich bereits heute auf den neuen Ausstellungsteil in der Bergstation der Jennerbahn (v.l.n.r.): Dr. Roland Baier, Leiter des Nationalparks Berchtesgaden, Peter Wilde, Projektmanager der Allianz Umweltstiftung und Dr. Christian Barth, Amtschef im Bayerischen Umweltministerium. (Foto: Bezirk Oberbayern).

Gipfel-Ausstellung

"Das ist der Gipfel" – so lautet der Titel einer Ausstellung zum Lebensraum Felsregion in der neuen Bergstation der Jennerbahn. Die seit 2019 bestehende Ausstellung wird in den kommenden acht Monaten um einen weiteren, rund 80 Quadratmeter großen Ausstellungsraum erweitert. Die Allianz Umweltstiftung unterstützt das Vorhaben mit Fördergeldern in Höhe von 100.000 Euro. Am 22. September überreichte Projektmanager Peter Wilde die Mittel an die Nationalparkverwaltung – symbolisch in Form eines Stoffadlers mit Preisschild.

Extreme Bedingungen

Die neue Ausstellung im ersten Stock der Jenner-Gipfelstation wird den Besuchern zentrale Botschaften des Nationalparks sowie den Schutzgebietsgedanken vermitteln. Nationalparkleiter Dr. Roland Baier freut sich auf die bevorstehende Erweiterung der Ausstellung und stellt dabei die Information und Sensibilisierung der Besucher in den Vordergrund: "Die Bewohner des Hochgebirges meistern ihr Leben unter extremen Bedingungen. Damit sie überleben können, müssen ihre Lebensgrundlagen geachtet, respektiert und geschützt werden. Wir Menschen sind nur kurzzeitig Gast in diesem Lebensraum. Und trotzdem ist unser Verhalten entscheidend für das Überleben der Tiere und Pflanzen."

Kein erhobener Zeigefinger

Auf kurzweilige und unterhaltsame Art wird die neue Ausstellung Informationen über die verschiedenen Pflanzen und Tiere des Hochgebirges präsentiere. Gleichzeitig sollen die Nationalparkbesucher motiviert werden, die Natur am Jenner nachhaltig zu erleben und keine Spuren oder Schäden zu hinterlassen. "Die neue Dauerausstellung wird ihre Besucher nicht mit erhobenem Zeigefinger belehren, sondern sie durch gut aufbereitete Informationen für die besonderen Bedingungen in einem Nationalpark sensibilisieren", sagte dazu Peter Wilde, Projektmanager der Allianz Umweltstiftung. "Wir freuen uns schon heute auf die Eröffnung zu Beginn der Sommersaison im kommenden Jahr."

Dankeschön für langjähriges Engagement

Die Allianz Umweltstiftung ist seit vielen Jahren im Nationalpark Berchtesgaden aktiv und hat dort mehrere Projekte unterstützt. Dr. Christian Barth, Amtschef im Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, dankte der Allianz Umweltstiftung deshalb sowohl für ihr bisheriges als auch das aktuelle Engagement: "Neben dem Steinadler-Projekt wurden bereits die Ausstellungen im Haus der Berge und im Klausbachhaus unterstützt. Dass Sie nun auch bei der Ausstellung auf der Gipfelstation der Jennerbahn aktiv werden, dafür ein herzliches Dankeschön."