Der Ideenwettbewerb "Klimaschutz nebenan" geht in die nächste Phase: Von den über 600 eingereichten Projektideen stehen nun 100 in einem Online-Voting zur Abstimmung. Gesucht werden die besten Projekte zum Klimaschutz in der Nachbarschaft, den Siegern winken bis zu 3.000 Euro Preisgeld. 

Berlin, 27. Juli 2022

Mehr als 600 Ideen zum Klimaschutz

Über 600 Projekte wurden bis zum Stichtag am 15. Mai beim deutschlandweiten Ideenwettbewerb "Klimaschutz nebenan" eingereicht. Gesucht werden Ideen zum Klimaschutz in der Nachbarschaft. Vor allem sind Vorschläge gefragt, die von möglichst vielen Menschen vor Ort aktiv umgesetzt werden können. Projekte zum Energiesparen und die gemeinschaftliche Nutzung von Solaranlagen finden sich ebenso unter den Einreichungen wie Konzepte für CO2-sparende Ernährung durch Gemeinschaftsgärten oder neue Ansätze, das eigene Mobilitätsverhalten klimafreundlicher zu gestalten.

100 Projekte zur Abstimmung

Aus allen Einsendungen sind nun die besten 100 Ideen nominiert und werden bis zum 11. September auf der Website  klimaschutz-nebenan.de  zur Abstimmung gestellt. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich beteiligen, um die aussichtsreichsten und kreativsten Projekte zu identifizieren.

Die zehn beliebtesten Vorschläge des Online-Votings sowie drei zusätzlich von der nebenan.de Stiftung ausgewählte Einreichungen erhalten jeweils 1.000 Euro Startkapital. Aus diesen wiederum wählt eine Fachjury dann im November fünf Projekte, die ein weiteres Preisgeld von je 2.000 Euro für die Umsetzung ihrer Ideen erhalten.

Der Ideenwettbewerb wird von der nebenan.de Stiftung ausgerichtet und von der Allianz Umweltstiftung, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt sowie der Robert Bosch GmbH gefördert.

Rege Teilnahme erhofft

Esra Kücük, Vorstand der Allianz Umweltstiftung und Mitglied der Fachjury, freut sich über das Ergebnis der ersten Wettbewerbsphase: "Die über 600 Wettbewerbsbeiträge belegen die große Bedeutung des lokalen Klima-Engagements. Denn Klimaschutz beginnt vor Ort, in der Zivilgesellschaft und bei den betroffenen Menschen. Nun hoffen wir auf rege Teilnahme beim Online-Voting und sind schon sehr neugierig, welche Projektideen am Ende die Nase vorne haben."

Niederschwellige Lösungen nötig

"Für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit müssen jetzt schnell niedrigschwellige Lösungen entwickelt werden", sagt Katharina Roth, Geschäftsführerin der nebenan.de Stiftung. "Die Ideen für klimafreundliche Nachbarschaften können nicht nur dazu beitragen, im Alltag effizient Energie und CO2-Emissionen zu sparen. Der Wettbewerb zielt auch darauf ab, von vornherein viele Menschen an diesem notwendigen gesellschaftlichen Wandel teilhaben zu lassen."

 

Anregungen für kreative Ideen und alle weiteren Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter 

-> www.klimaschutz-nebenan.de