Deutscher Klimapreis der Allianz Umweltstiftung 2017: Die Gewinner stehen fest!

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Über 140 Schulen aus ganz Deutschland hatten sich um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung 2017 beworben. Nun stehen die Gewinner fest: Schulen in Darmstadt, Lenggries (Bayern), Lüneburg, Neudietendorf (Thüringen) und Rüsselsheim dürfen sich über jeweils 10.000 Euro Preisgeld freuen. Zusätzlich warten eine festliche Preisverleihung und ein Besuch im Bundeskanzleramt auf die Siegerteams!

Berlin, 8. März 2017

Über 140 Bewerbungen

Auch diesmal kannte die Phantasie von Schülern und Lehrern zum Thema Klimaschutz keine Grenzen. 145 Schülerteams mit insgesamt über 4.000 Schülerinnen und Schülern haben an dem zum achten Mal ausgelobten und mit 65.000 Euro dotierten Schulwettbewerb um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung teilgenommen. Energiesparmaßnahmen an Schulgebäuden oder die Ausbildung von Energiebeauftragten fanden sich ebenso unter den Einsendungen, wie die Entwicklung von Apps, Infokampagnen oder Ausstellungen über den Klimaschutz.

Aus allen Einsendungen schafften es 20 Beiträge in die Endrunde und am 1. März ermittelte die Wettbewerbsjury daraus die Gewinner der fünf mit jeweils 10.000 Euro dotierten Hauptpreise. Die 15 übrigen Endrundenteilnehmer erhalten Anerkennungspreise von jeweils 1.000 Euro.

Zum Klimaschutz motivieren

Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung, zeigte sich von Art und Umfang der Wettbewerbsbeiträge begeistert. „Dass wir wieder so viele Wettbewerbsbeiträge erhalten haben, belegt die nach wie vor große Bedeutung des Themas Klimaschutz. Wir gratulieren den Gewinnern und hoffen, dass ihre vorbildlichen Projekte auch andere Schulen zu Aktivitäten im Klimaschutz motivieren.“

Und die Gewinner sind …

Folgende Projekte, Teams bzw. Schulen sind Gewinner eines Hauptpreises von jeweils 10.000 Euro:

  • die Schüler-AG „Energieagentur“ des Schulzentrums Marienhöhe in Darmstadt für ihre langjährigen Klimaschutz-Aktivitäten
  • das Praxis-Seminar „Ökologischer Fußabdruck“ des St.-Ursula-Gymnasiums in Lenggries (Bayern) für sein Projekt „Begehbarer ökologischer Fußabdruck
  • die Tansania-AG der Wilhelm-Raabe-Schule in Lüneburg für ihr Projekt „Mit der Kraft der Sonne und der Solidarität“
  • die Umwelt-AG „Enviro“ des von-Bülow-Gymnasiums in Neudietendorf (Thüringen) für ihre Energiespar- und Klimaschutz-Aktivitäten
  • die Werner-Heisenberg-Schule in Rüsselsheim für ihre langjährigen Aktivitäten zu erneuerbaren Energien.

Folgende Schulen, Teams bzw. Projekte erhalten Anerkennungspreise von jeweils 1.000 Euro:

  • die Klasse 8c der Kopernikus Realschule in Bad Mergentheim (Baden-Württemberg) für ihr Projekt „Klima-Dinner“
  • die Umwelt-AG des Gymnasium Hohenbaden in Baden-Baden für die Informations-App „Du machst Klima“
  • die Klimaschutz-Aktivitäten des Robert-Havemann-Gymnasiums in Berlin
  • das Projektteam „Nachhaltigkeit“ der Technischen Berufsschule 1 in Bochum für seine Projekte zur emissionsfreien Mobilität
  • das Gymnasium Dorfen (Bayern) für seine langjährigen Klimaschutz-Aktivitäten
  • die Klasse 8b des Phoenix-Gymnasiums in Dortmund für „Das Klasse-Klima-Kochbuch – von Kindern für Kinder“
  • die Klima-AG der Christlichen Schule Dresden für das Klima-Themenjahr „Ändere nicht das Klima – ändere Dich!“
  • das Natur- und Umweltprofil NAT der Stadtteilschule Barmbek in Hamburg für sein Projekt „Grünes Licht für Togo“
  • die Schüler-AG „KARegenerativ“ der Konrad-Adenauer-Realschule in Hamm (NRW) für ihr Projekt „Regenerative Energieerzeugung in Theorie und Praxis“
  • das Team „Planet Zukunft – Klima“ des Gymnasiums Leonium in Handrup (Niedersachsen) für sein Projekt „Zukunft unseres Planeten – Klimaschutz“
  • die BFTA 16 des Regionalen Berufsbildungszentrum des Kreises Steinburg in Itzehoe (Schleswig-Holstein) für ihr Projekt „Visionswerkstatt Power-House“
  • die Klimaschutz-AG des Hildegardis-Gymnasiums in Kempten für ihr Projekt „Auf dem Weg zur Klimaschule“
  • der Wahlpflichtkurs Naturwissenschaften des 10. Jahrgangs der Gesamtschule Emsland in Lingen (Niedersachsen) für seine Projekte zum Klimaschutz
  • das Klimaschutzprojekt der Klimaagenten der Pestalozzischule in Parchim (Mecklenburg-Vorpommern)
  • das Umweltmentoren-Team der Gerhard-Thielcke-Realschule in Radolfzell (Baden-Württemberg) für sein Projekt „Thielcke-Umwelthaus“.

Die fünf Hauptgewinner im Einzelnen:

Schulzentrum Marienhöhe, Darmstadt

Die „Energieagentur“ des Schulzentrums Marienhöhe in Darmstadt wird für ihre umfangreichen Klimaschutz-Aktivitäten ausgezeichnet. Eine Klimaschutz-Rallye für jüngere Schüler, die Ausbildung von Energiedetektiven und ein Eco-Fahrtraining für ältere Schüler stehen ebenso auf dem Programm der 2010 gegründeten Schüler-AG, wie Baumpflanzaktionen, die Planung und Umsetzung von Energiesparmaßnahmen oder die Unterstützung von Klimaschutz-Projekten in Vietnam.

St.-Ursula-Gymnasium, Lenggries (Bayern)

Das Praxis-Seminar „Ökologischer Fußabdruck“ des St.-Ursula-Gymnasiums in Lenggries erhält die Auszeichnung für das Projekt „Begehbarer ökologischer Fußabdruck“. Die Schülerinnen des Mädchengymnasiums planten und realisierten einen Ökologie-Lehrpfad der besonderen Art: Ein Heckenirrgarten in Form eines überdimensionalen Fußabdrucks, in dem sich auch viel Interessantes und Wissenswertes zum Klimaschutz findet.

Wilhelm-Raabe-Schule, Lüneburg

Die Tansania-AG der Wilhelm-Raabe-Schule in Lüneburg überzeugte die Jury mit ihrem Projekt „Mit der Kraft der Sonne und der Solidarität“. Seit vielen Jahren sammelt die AG des Gymnasiums mit unterschiedlichsten Aktionen Geld zur Unterstützung ihrer Partnerschule in Tansania. Inzwischen konnte dort unter anderem eine große Fotovoltaik-Anlage installiert werden, die der Schule eine unabhängige und solare Stromversorgung ermöglicht.

Von-Bülow-Gymnasium, Neudietendorf (Thüringen)

Die erst seit zwei Jahren bestehende Umwelt-AG „Enviro“ des Von-Bülow-Gymnasiums in Neudietendorf erhält den Preis für ihre Energiespar- und Klimaschutz-Aktivitäten. Die Schüler planten unter anderem Energiesparmaßnahmen im Schulgebäude und führten Umwelttage sowie -wochen durch.

Werner-Heisenberg-Schule, Rüsselsheim

Die Werner-Heisenberg-Schule in Rüsselsheim, die die beruflichen Schulen des Kreises Groß-Gerau umfasst, wird für ihre vielfältigen Projekte zu erneuerbaren Energien ausgezeichnet. Mehrere Fotovoltaik-Anlagen zählen ebenso zum „Portfolio“ der Schule wie ein Energiepavillon, ein Solarspringbrunnen oder eine Windkraft-Anlage. Alle Anlagen wurden im fächerübergreifenden Unterricht geplant und mit Hilfe der Schüler gebaut.

Jury

Die Jury setzte sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

  • Prof. Dr. Günter Bachmann, Generalsekretär des Rates für nachhaltige Entwicklung (Juryvorsitz)
  • Marie-Luise Beck, Geschäftsführerin Deutsches Klima-Konsortium e. V.
  • Alice Berger, Generalsekretärin Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e. V.
  • Karl Geller, Lehrer an der Staatlichen Berufsschule Mindelheim (Preisträger 2016)
  • Robert Hennies, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
  • Ulrich Jordan, Lehrer, Arved Fuchs Expeditionen
  • Helin Türkel, Schülerin der Ingeborg-Drewitz-Gesamtschule Gladbeck (Preisträger 2016)
  • Dr. Lutz Spandau, Vorstand Allianz Umweltstiftung.

Preisverleihung neben dem Brandenburger Tor

Die Preisverleihung findet am 22. Mai 2017 abends im Allianz Forum am Pariser Platz in Berlin statt – direkt neben dem Brandenburger Tor! Vormittags steht ein Besuch im Kanzleramt auf dem Programm, bei dem Bundesminister Peter Altmaier den Siegerteams persönlich zu ihren Auszeichnungen gratulieren wird.

Klimapreis

Mit dem Deutschen Klimapreis will die Allianz Umweltstiftung das aktive Klimaschutz-Engagement von Schulen auszeichnen. Er wird jährlich verliehen und soll Schüler wie Lehrer dazu motivieren, sich dem wichtigen Thema „Klimaschutz“ mit Spaß und positivem Engagement zu widmen. Der Deutsche Klimapreis der Allianz Umweltstiftung besteht aus fünf gleichwertigen Auszeichnungen, die mit jeweils 10.000 Euro dotiert sind. Zusätzlich erhalten alle weiteren Beiträge, die es unter die Top 20 schaffen, einen Anerkennungspreis von jeweils 1.000 Euro.