Sonnige Zeiten

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Die Allianz Umweltstiftung hat knapp 100 Schulen mit Fördermitteln zum Bau von Solaranlagen ausgestattet. Die Erfahrungen dieses Projekts hat sie nun in der Broschüre "Sonnenenergie für Schulen" veröffentlicht, um weitere Schulen zum Mitmachen zu motivieren.


München, 30. September 2003

Allianz - solarleitfaden_280px

Tiefsinniger, ehrgeiziger und zielstrebiger Leitfaden sucht kreative, energ(et)ische, unternehmungslustige Schule für gemeinsame sonnige Stunden außerhalb des Klassenzimmers zwecks Zukunftsgestaltung...

... denn in zwanzig Minuten trifft soviel Sonnenenergie auf die Erde, wie die gesamte Erdbevölkerung in einem Jahr verbraucht. Für die Allianz Umweltstiftung war das ein guter Grund, im Jahr 2000 gemeinsam mit B.A.U.M. e.V. (Bundesdeutscher Arbeitskreis für umweltbewusstes Management, Hamburg), das Projekt "SolarSchulen 2000" zu starten. Gemeinsam statteten sie 93 Schulen mit Fördermitteln zur Einrichtung einer Solaranlage aus.

Die Allianz Umweltstiftung und B.A.U.M. e.V. haben den Erfahrungsschatz dieses Projekts jetzt in einer Broschüre veröffentlicht, um weitere Schulen zur Installation einer Solaranlage zu motivieren: "Sonnenenergie für Schulen" zeigt Schritt für Schritt den Weg zu einer Solarstrom- oder Solarwärmeanlage, Tipps für Finanzierung und Öffentlichkeitsarbeit inklusive.

Solarenergie - unerschöpflich und nutzerfreundlich

Trotz Wolken und Regen entspricht selbst in Deutschland die Sonnenenergie pro Quadratmeter und Jahr umgerechnet der Energie, die in 100 Litern Erdöl steckt. Bereits einfache, technisch ausgereifte Solaranlagen zur Warmwasserbereitung können zum Beispiel in Einfamilienhäusern Öl, Gas oder Kohle ersetzen.

Ein paar Zahlen: Ein Vier-Personen-Haushalt kann mit einer Solaranlage jährlich etwa 300 Liter Heizöl, 300 Kubikmeter Erdgas oder 3000 Kilowattstunden Strom einsparen. Das bedeutet 600 Kilogramm weniger Kohlendioxid (CO2) bei Ersatz von Erdgas, 760 Kilogramm CO2 bei Ersatz von Heizöl und sogar 1800 Kilogramm CO2 bei Ersatz von Strom.

Beitrag zum Klimaschutz

Neben "Unterricht zum Anfassen" haben die insgesamt 72.000 Schüler auch Fakten geschaffen: Die geförderten Solaranlagen sparen jedes Jahr circa 123 Tonnen Kohlendioxid ein. So leisten die Schulen nebenbei einen ganz konkreten Beitrag zum Klimaschutzziel der Bundesrepublik, den Kohlendioxid-Ausstoß bis 2005 im Vergleich zu 1990 um 25 Prozent zu verringern. Insgesamt wurden 1,64 Millionen Euro investiert, durchschnittlich 17.600 Euro pro Schule.

Quelle: AllianzGroup.com News