Allianz Umweltstiftung: Fischotter-Autobahn im Plan

Mehr Informationen

Allianz Umweltstiftung

Pariser Platz 6, 10117 Berlin

Telefon: 030 / 20 67 15 95 – 50

Telefax: 030 / 20 67 15 95 – 60

info@allianz-umweltstiftung.de

Hier können Sie eine Nachricht verfassen

Hier können Sie weiteres Informationsmaterial bestellen.

Besuchen Sie auch die Seite der
Kulturstiftung

  • Kontakt
  • Bestellen
  • Kulturstiftung
Allianz - fischotter

Die Renaturierung der Alten Elde kommt voran. In Mecklenburg-Vorpommern sind die Bauarbeiten bereits zu 80 Prozent abgeschlossen. 2006 werden auch in Brandenburg Fischtreppen um Wehre gebaut und Ufer erweitert und bepflanzt.

München / Görnitz, 20. Oktober 2005

Sechs Fischtreppen sind im Mecklenburger Teil der Alten Elde bereits für die gefährdeten Fischotter gebaut worden. 21 neue Teiche haben die Arbeiter angelegt und 12 Altarme für Fische und Otter geöffnet.

Vor sieben Monaten ging das Projekt "Lebendiges Gewässer Alte Elde – Ein Lebensraum wird wieder gewonnen" an den Start. Nun sind im ersten Abschnitt zwischen Eldena und Görnitz bereits vier Fünftel der Erd- und Wasserbaumaßnahmen umgesetzt.

Über die renaturierte Alte Elde sollen sich die selten gewordenen Fischotter von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg bis nach Niedersachsen ausbreiten können. Die Allianz Umweltstiftung gehört zu den maßgeblichen Förderern des Projekts.

Bau- und Pflanzarbeiten im Plan

"Durch das gute Spätsommerwetter liegen die Arbeiten hervorragend im Plan", sagt Peter Wilde, zuständiger Projektmanager bei der Allianz Umweltstiftung. "Zwar waren die Wehre in noch schlechterem Zustand als angenommen, was den Aufwand etwas erhöht hat. Trotzdem ist es gelungen, die Kosten im Griff zu behalten."

Im nächsten Schritt werden nun bis Ende November über 7000 Bäume und fast 12.000 Sträucher neu gepflanzt. An viele Stellen werden die Gärtner geschwächte oder abgestorbene Erlen durch junge Weiden, Eschen, Vogelkirschen und Eichen ersetzen.

2006: Fortsetzung in Brandenburg

Für den zuständigen Landschaftsplaner Helmut Strasser ist die Aufgabe ein Traumjob: "Wo kann man sonst noch 20 Kilometer Fluss renaturieren?" Mit dem bisherigen Verlauf ist er zufrieden: "Auch die betroffenen Landwirte und Grundstücks-Eigentümer haben das Projekt begeistert unterstützt und toll mitgezogen."

Wissenschaftler der Universitäten Rostock und Oldenburg begleiten das Projekt und kontrollieren den Erfolg.

"Ich freue mich auf die Fortsetzung nächstes Jahr in Brandenburg", sagt Peter Wilde. "Ich bin sicher, dass die Fischotter die renaturierte Alte Elde lieben werden – wir bauen ihnen eine richtige Autobahn."

allianz.com, Julia Franke