Islamischer Garten in Berlin eröffnet

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Ab heute ist der Erholungspark Marzahn in Berlin um eine Attraktion reicher. Mit Hilfe der Allianz Umweltstiftung entstand der Islamische Garten: Orientalisches Flair in der Hauptstadt - und ein kleiner Beitrag zum besseren Verständnis anderer Kulturen.

Berlin, 7. Juli 2005

Der Garten ist in allen Kulturen Sinnbild für Frieden, Wohlstand und Glück. Soziale und kulturelle Traditionen, wirtschaftliche Entwicklung und Religion haben allerdings zu weltweit unterschiedlichen Gartenformen geführt.

Über alle Barrieren hinweg blieb aber immer die Neugierde auf den "fremden Garten" erhalten. Oft entstand aus dem Interesse für fremde Gartenwelten auch ein besseres Verständnis für andere Kulturen - ein Verständnis, das heute dringender denn je notwendig ist.

"Gärten der Welt" in Berlin-Marzahn

Vor diesem Hintergrund regte die Allianz Umweltstiftung nach dem 11. September 2001 an, im Rahmen des Projektes "Gärten der Welt" im Erholungspark Marzahn einen Islamischen Garten zu errichten. Er soll die Entwicklung eines völkerverbindenden Dialogs ermöglichen und auf diese Weise einen kleinen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben der Kulturen leisten.

Heute wird der Islamische "Garten der vier Ströme" in Berlin nach weniger als einem Jahr Bauzeit eröffnet.

Blick über den Gartenzaun

Der Islamische Garten ist der bisher vierte Teil des Projektes "Gärten der Welt" im Erholungspark Marzahn.

Die Erfahrungen mit den bisher errichteten Gärten (chinesischer, japanischer und balinesischer) zeigen, dass der erste Blick über den Gartenzaun oft der Anfang einer intensiven Auseinandersetzung mit dem angeblich Fremden und damit der Beginn eines individuellen interkulturellen Dialogs ist.

Von außen unscheinbar

"Die Mauer des Islamischen Gartens ist von außen ganz unscheinbar, aber wenn man durch das Bab-Al-Janan, das 'Tor des Gartens', tritt, wird der Besucher sich in eine andere Welt versetzt fühlen", sagt der Landschaftsarchitekt Kamel Louafi.

Dieter Stolte, Kuratoriumsvorsitzender der Allianz Umweltstiftung, sagte bei der Eröffnung: "Mit dem Bau des Gartens wollen wir anbieten, die Dinge neu zu sehen, gemeinsam zu überlegen, wie ein Zusammenfinden verschiedener Kulturen gelingen könnte."

Engagement in Berlin

Die Allianz Umweltstiftung ist seit 1990 in Berlin aktiv und hat dort seitdem über 5,2 Millionen Euro für Förderprojekte bewilligt.

So unterstützte die Stiftung neben dem Bau des Islamischen Gartens die Neugestaltung des Lustgartens auf der Museumsinsel. Auch der Mauerpark und der Naturpark Schöneberger Südgelände entstanden mit ihrer Hilfe.

Interkultureller Dialog

Der Islamische Garten ergänzt das nach den Anschlägen vom 11. September begonnene Engagement der Allianz zum interkulturellen Dialog.

Unter anderem werden jährlich zwei sechsmonatige Gastprofessuren an den Lehrstühlen für jüdische und islamische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilian-Universität München finanziert. Zuvor hatte die Allianz Hilfsmaßnahmen für die Opfer des Terroranschlags sowie des Krieges in Afghanistan unterstützt.

Julia Franke, allianz.com News