Abteigarten in Quedlinburg eröffnet.

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Die Welterbestadt Quedlinburg ist um eine Attraktion reicher: Nach weniger als einem Jahr Bauzeit wurde der neu gestaltete Abteigarten an die Öffentlichkeit übergeben. Über Blumenbeete hinweg bietet sich nun ein imposanter Blick auf den weltberühmten Schlossberg. Die Allianz Umweltstiftung hat das Projekt finanziell und fachlich unterstützt.

München, 23. August 2006

„Ohne die finanzielle Hilfe der Stiftung wäre der erfolgreiche Abschluss des Projektes nicht möglich gewesen,“ sagte der Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, vor über 100 Gästen, die sich am gestrigen 22. August zur Eröffnung im Abteigarten eingefunden hatten. „Dafür möchte ich ihr von ganzem Herzen danken.“

Zuvor hatte Quedlinburgs Bürgermeister, Dr. Eberhard Brecht, lobende Worte für alle Beteiligten gefunden und sich über die rasche Fertigstellung des Projektes gefreut. In nicht einmal einem Jahr Bauzeit sei es gelungen, den seit dem 19. Jahrhundert eingezäunten Garten für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen und die wichtige Wegeachse zum Brühl, Quedlinburgs ältester Parkanlage, wieder herzustellen.

Gartenträume.

Die Neugestaltung des Abteigartens ist Bestandteil des Landesprogramms „Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt“, mit dem ausgewählte historischen Gartenanlagen denkmalgerecht wieder hergestellt werden sollen. Dass die Gartenträume ein sehr lohnenswertes Projekt seien, betonte Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung. Sie würden den Kommunen in Sachsen-Anhalt einen touristischen Wettbewerbsvorteil eröffnen und seien somit ein wichtiger Standortfaktor.

Heike Mortell vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie ließ die wechselvolle Geschichte des Abteigartens Revue passieren. Im 18.Jahrhundert sei der Garten im barocken Stil angelegt worden, ausgestattet mit blühenden Pflanzen, Kräutern und Blumen sowie einem großen Wasserbecken als Mittelpunkt. Nach mehreren Umgestaltungen habe man den Abteigarten im 19. Jahrhundert an den ehemaligen Abteigärtner verkauft und seitdem zur Saatzucht, Züchtungsforschung und durch Gartenbaubetriebe genutzt. Die historische Achse sei dadurch verloren gegangen, so Mortell.

Der neue Abteigarten.

Mit dem nun abgeschlossenen Projekt wurde die historische Achse des ehemaligen Abteigartens rekonstruiert und der Brühlpark wieder besser an die viel besuchte historische Altstadt angebunden. Wie früher führt ein breiter Weg vom Fuß des Schlossbergs direkt in die Mittelachse des Brühlparks. Rechts und links des Weges wurden Beete mit Sommerblumen angelegt, die auf die jüngere Vergangenheit des Abteigartens Bezug nehmen. An die Zeit des Barock erinnert das zentrale Wasserbecken aus Sandstein: Es entspricht in Größe und Lage genau seinem historischen Vorgänger.

In den nächsten Monaten wird der Abteigarten noch mit Informationstafeln zu Geschichte und Neugestaltung ausgestattet und mit letzten gärtnerischen Arbeiten vollendet.

Mit der Enthüllung einer Kunststele, die an das Engagement der Allianz Umweltstiftung bei diesem Projekt erinnert, einem Rundgang durch den Garten und der Öffnung des Tors zum Brühl-Park wurde der Abteigarten offiziell an die Bevölkerung übergeben.