Die Alte Elde ist renaturiert

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Allianz - fischotter

Bahn frei für den Fischotter – weniger als 18 Monate nach dem Programmstart ist die Alte Elde in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ottergerecht ausgebaut. Die Allianz Umweltstiftung hat das Projekt unterstützt.

München / Görnitz, 1. August 2006

"Es hat sich gelohnt", sagte der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Harald Ringstorff, am heutigen 1. August 2006 anlässlich des Projektabschlusses zum naturnahen Gewässerausbau der Alten Elde in Görnitz (Landkreis Ludwigslust). "In einer erfolgreichen Gemeinschaftsaktion haben Sie es hier geschafft, den Lebensraum 'Alte Elde' in einen guten ökologischen Zustand zu überführen."

Er fügte hinzu: "Besonders danke ich auch der Allianz Umweltstiftung für ihr Engagement und ihre Unterstützung."

70 Einzelmaßnahmen in weniger als 18 Monaten

"Die Renaturierung der Alten Elde ist ein hervorragendes Beispiel für eine fach- und länderübergreifende Zusammenarbeit zum Wohle der Natur", sagte der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern Wolfgang Methling. "Nur wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen, kann ein so umfangreiches Projekt, von dem zahlreiche Eigentümer und Nutzer landwirtschaftlicher Flächen betroffen sind, gelingen."

Der erste Spatenstich zum naturnahen Gewässerausbau der 20 Kilometer langen Alte Elde (16 Kilometer in Mecklenburg-Vorpommern, vier in Brandenburg) fand am 17. März 2005 statt. Seitdem wurden in drei Teilprojekten 70 Einzelmaßnahmen durchgeführt, um die Durchgängigkeit der Alten Elde und deren Wasserhaushalt zu verbessern, aber auch den Fischottern eine Ausbreitung zur Elbe und nach Niedersachsen zu ermöglichen.

Gewässer wichtige Lebensräume

Das rund 1,9 Millionen Euro teure Projekt wurde durch das mecklenburg-vorpommersche Umweltministerium mit 738.500 Euro und die Allianz Umweltstiftung mit 316.500 Euro gefördert.

"Gewässer sind sehr wichtige Lebensräume", sagt Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung. "Genau aus diesem Grund haben wir uns hier an der Alten Elde engagiert: um zu zeigen, dass die Lebensräume heute durch eine Vernetzung eine größere ökologische Wertigkeit erlangen können. Wir sind sehr gespannt, ob der Otter seinen neuen Lebensraum annehmen wird."

Zustand des Wassers verbessern

Das Renaturierungsprojekt ist auch ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL), da die Alte Elde auf ihrer gesamten Länge in einen hydromorphologisch guten Zustand überführt wird.

"Dies ist eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung eines guten ökologischen Zustandes, den die WRRL von den EU-Mitgliedstaaten bis zum Jahr 2015 verlangt", sagt Umweltminister Methling. "Nicht zuletzt wird auch das Landschaftsbild durch die geschaffenen Stillgewässer und die Uferbepflanzungen deutlich aufgewertet."

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