Umweltstiftungen verabschieden Wörlitzer Erklärung

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Zum Abschluss seiner Herbstsitzung 2006 in Wörlitz hat der Arbeitskreis "Umwelt, Natur, Gesundheit" im Bundesverband Deutscher Stiftungen eine weitere Erklärung zur Sicherung des nationalen Naturerbes verabschiedet.

Berlin, 12. Oktober 2006

Pressemitteilung des Bundesverband Deutscher Stiftungen:

Umweltstiftungen verabschieden Wörlitzer Erklärung zum Nationalen Naturerbe

Arbeitskreis „Umwelt, Natur, Gesundheit“ mahnt Naturschutzkriterien an.

Erneut schalten sich die deutschen Umweltstiftungen in die aktuellen Verhandlungen über die Sicherung des nationalen Naturerbes ein.

Der Arbeitskreis „Umwelt, Natur, Gesundheit“ im Bundesverband Deutscher Stiftungen fordert zum Abschluss seiner Herbstsitzung 2006 in Wörlitz, dass die Übertragung der Flächen des Nationalen Naturerbes mit qualitativ hochwertigen Naturschutzkriterien verbunden wird.

Die Kriterien sollen in einer Rahmenvereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland, den Bundesländern und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geregelt werden. Auf dieser Basis erklären sich die Umweltstiftungen bereit, an der Sicherung und Entwicklung des Nationalen Naturerbes mitzuwirken.

Der Leiter des Arbeitskreises, Dr. Lutz Spandau, Geschäftsführender Vorstand der Allianz Umweltstiftung: „Aus Wörlitz kommt das starke Signal der geeinten Umweltstiftungen, das Übertragungsverfahren nun rasch abzuschließen.“

Es sollen rund 125.000 Hektar wertvoller Naturlandschaften in Deutschland als nationales Naturerbe ausgewiesen werden. In der Koalitionsvereinbarung haben CDU/CSU und SPD zugesichert, diese Flächen an die Bundesländer, die DBU sowie weitere Natur- und Umweltstiftungen zu übertragen. Diese Festlegung erfolgte, nachdem unter anderem der Arbeitskreis der Umweltstiftungen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen im Herbst 2005 eine entsprechende Regelung angeregt hatte. Dr. Spandau betonte damals, „dass Stiftungen und Verbände in den letzten Jahren allein für den Erwerb von Flächen bereits über 16 Millionen Euro aufgebracht haben. Dazu kommt ein zweistelliger Millionenbetrag, mit dem sich Stiftungen seit Jahren für Schutz, Pflege und Entwicklung der Natur- und Kulturlandschaft engagieren.“

Fast acht Prozent (absolut: 929) aller rechtsfähigen Stiftungen bürgerlichen Rechts sind im Bereich Umwelt-, Natur-, Landschafts- und/oder Tierschutz aktiv.

Quelle: www.Stiftungen.org/presse.