"Saal der Empfänge" für Besucher geöffnet

Mehr Informationen

Allianz Umweltstiftung

Pariser Platz 6, 10117 Berlin

Telefon: 030 / 20 67 15 95 – 50

Telefax: 030 / 20 67 15 95 – 60

info@allianz-umweltstiftung.de

Hier können Sie eine Nachricht verfassen

Hier können Sie weiteres Informationsmaterial bestellen.

Besuchen Sie auch die Seite der
Kulturstiftung

  • Kontakt
  • Bestellen
  • Kulturstiftung
Allianz - titel-islamischer-garten

Seit seiner Eröffnung im Juli 2005 hat sich der Islamische Garten im Berliner Erholungspark Marzahn zu einem wahren Besuchermagneten entwickelt. Gestern wurde er um einen "Saal der Empfänge" erweitert. Die Allianz Umweltstiftung hat beide Projekte unterstützt.

Berlin/München, 9. August 2007

Gärten der Welt

Der Erholungspark Marzahn in Berlin mit seinen "Gärten der Welt" hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr zu einem Mekka für Gartenfans und Touristen entwickelt. Neben einem Japanischen, Chinesischen, Balinesischen und Koreanischen, sorgt vor allem der mit Unterstützung der Allianz Umweltstiftung errichtete Islamische Garten für Begeisterung.

Dieser Garten wurde nun durch die Errichtung eines Empfangsgebäudes, des "Saal der Empfänge", zu einem orientalischen Gesamtensemble vervollständigt. Damit entspricht der Garten nun den in der arabischen Welt üblichen Vorbildern, bei denen sich der Garten immer innerhalb eines großen Gebäudekomplexes oder direkt daran angrenzend befindet.

Dauerhaftes Engagement

Die Berliner Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge-Reyer, dankte bei der gestrigen Eröffnung besonders der Allianz Umweltstiftung – nicht nur für das Engagement bei der Errichtung des Islamischen Gartens und des Saals, sondern vor allem für das dauerhafte Engagement in der Bundeshauptstadt. „Ohne die Allianz Umweltstiftung wäre Berlin nicht so grün, wie es heute ist“, so Junge-Reyer.

Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung, erläuterte den Ausgangspunkt für das Engagement der Stiftung bei der Errichtung des Islamischen Gartens. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 habe man mit dem Projekt einen bescheidenen Beitrag gegen das Auseinanderdriften der Kulturen leisten wollen.

Saal der Empfänge

Im "Saal der Empfänge" werden sich künftig die Besucher versammeln, um von dort aus in den Islamischen Garten zu gelangen. Aus dem Halbschatten und der Ruhe des Hauses tritt man dann in den hellen Garten mit seinen Blumen, Palmen, Wasserspielen und blühenden Ziersträuchern.

Das quadratische Gebäude mit seiner zentralen Glaskuppel besitzt im Norden und Süden je einen Eingangsraum als Windfang mit einem Holztor. Der Innenraum ist von einem Arkadengang mit 28 verzierten Säulen umgeben, die mit Kapitellen aus Zedernholz abschließen.

Wie der Garten enthüllt auch der neue Saal seine prächtige Ausstattung erst beim Betreten des Gebäudes. Er duftet angenehm nach Zedernholz, durch die zentrale Glaskuppel fällt Licht und lässt durch die verzierten Säulen und Bögen ein vielfältiges Spiel von Licht und Schatten entstehen. Nach und erkennt der Besucher dann die vielen dekorativen Details - bunte Fliesen, wie sie in Marokko üblich sind, zieren die Wände, fein geschnitzte Kapitelle über den Säulen tragen die Decke mit der Glaskuppel.