Ministerpräsident Beckstein eröffnet "Bergwelt Karwendel"

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Das höchst gelegene Naturinformationszentrum Deutschlands ist eröffnet: 2244 Meter über dem Meer und in Form eines überdimensionalen Fernrohrs bietet die "Bergwelt Karwendel" einen atemberaubenden Tiefblick ins Isartal - und spannende Einblicke in den Lebensraum Karwendelgebirge. Die Allianz Umweltstiftung hat das Projekt tatkräftig unterstützt.

München, 31. Juli 2008

Höchstgelegenes Infozentrum

Selten war die Besucherterrasse neben der Gipfelstation der Karwendelbahn so gut gefüllt: Über 200 Gäste und Schaulustige konnte Mittenwalds Bürgermeister Adolf Hornsteiner gestern unter strahlend weißblauem Himmel im Karwendel begrüßen. In einer amüsant launigen Ansprache dankte er allen am Projekt Beteiligten und betonte dabei besonders die aktive Rolle der Allianz Umweltstiftung, die den entscheidenden Impuls zu dem spektakulären Bauwerk gegeben habe.

Weltweit einmalig

Bayerns Umweltminister, Dr. Otmar Bernhard, erläuterte in seiner Rede die Bedeutung der Umweltbildung: "Die Sensibilisierung der Menschen für die Bedeutung von Natur und Umwelt ist Grundvoraussetzung für einen nachhaltig erfolgreichen Arten- und Biotopschutz." Mit der "Bergwelt Karwendel" leiste man dazu einen wichtigen Beitrag. Vor allem von dem Gebäude war der Umweltminister angetan: "Ein weltweit einmaliges Gebäude an einer einmaligen Stelle", so Bernhard.

Besuchernagnet

Auch der bayerische Ministerpräsident, Dr. Günther Beckstein, zeigte sich begeistert: "Allein die faszinierende Aussicht aus dem Gebäude schärft den Blick für die Schönheit der Alpen und führt uns gleichzeitig ihre Schutzbedürftigkeit vor Augen", sagte Beckstein. Er zeigte sich überzeugt, dass die "Bergwelt Karwendel" nicht nur als Besuchermagnet den Tourismusstandort Mittenwald bereichern, sondern Mittenwald zum gefragten Standort für Umweltbildung machen werde.

Schneehühner und Panoramafenster

Die Ausstellung empfängt den Besucher mit einem virtuellen Donnerwetter. Berggewitter und Steinschlag in Bild und Ton machen klar, dass hoch oben am Berg teilweise extreme Bedingungen herrschen. In einem großzügigen begehbaren Diorama erleben die Gäste dann hautnah die seltenen Alpenschneehühner und andere Lebenskünstler, die sich den rauen Lebensbedingungen des Gebirges angepasst haben. Auf der zum Tal gelegenen Seite der Ausstellung wird gezeigt, dass auch die Menschen in diesem Lebensraum einfallsreich sein müssen.

Unbestrittener Höhepunkt der "Bergwelt Karwendel" ist das große Panoramafenster an der Nordseite des Gebäudes, von dem aus sich ein atemberaubender Blick in die Tiefe, auf Mittenwald und das Isartal bietet.

Stiftung wichtiger Ideengeber

Die Allianz Umweltstiftung war seit Sommer 2006 in das Projekt involviert und konnte dabei wichtige Impulse zu dessen Entwicklung geben. So stammt etwa die Idee zu dem spektakulären Bauwerk direkt an der Hangkante von der Stiftung. Darüber hinaus war sie intensiv in die konzeptionelle und inhaltliche Entwicklung der Ausstellung eingebunden, die sie mit Fördermitteln in Höhe von 175.000 Euro unterstützt hat.