"Unterirdisches" Richtfest im Zoo Osnabrück.

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Der milde Winter machte es möglich: Genau acht Monate nach der Grundsteinlegung konnte Richtfest für den "Zoo unter Erde" gefeiert werden. Die Allianz Umweltstiftung unterstützt das ehrgeizige Vorhaben.

Osnabrück/München 29. Februar 2008.

Tiefgarage?

"Noch hat es den Anschein, als würden wir eine Tiefgarage einweihen", scherzte Andreas Busemann, Geschäftsführer des Osnabrücker Zoos, beim gestrigen Richtfest des "Zoo unter der Erde". Doch ab 2009 könne man hier in eine unterirdische Erlebniswelt eintauchen, die spektakuläre Einblicke in die Lebensweise unterirdisch lebender Tiere ermöglicht.

Vor genau acht Monaten wurde der Grundstein für das europaweit einmalige Projekt gelegt. Dank des milden Winters gingen die Rohbauarbeiten deutlich schneller als geplant voran und so konnte Zoopräsident Reinhard Coppenrath gestern zahlreichen Gäste zum Richtfest begrüßen.

Zoopräsident Reinhard Coppenrath bei der Begrüßung. Der Richtkranz wurde anschließend vom Baukran durch eine Deckenöffnung ins Freie gehoben.
Allianz - zoo_os_richtfest

Engagement

Coppenrath bedankte sich dabei vor allem bei den beteiligten Stiftungen, ohne deren Engagement dieses ehrgeizige Vorhaben nicht möglich gewesen wäre. "Ihr großes Engagement kann nicht hoch genug gelobt werden", so Coppenrath.

Auch Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler lobte die Beteiligung der Stiftungen sowie den raschen Baufortschritt und zeigte sich schon sehr gespannt, ob zur Eröffnung im kommenden Jahr tatsächlich lebende Maulwürfe im unterirdischen Zoo beobachtet werden können.

Nach dem Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Fritz Brickwedde, betonte auch Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung, wie wichtig das Engagement von Stiftungen gerade bei derartig innovativen Projekten sei.

Konzept

Anschließend erläuterte Zoo-Geschäftsführer Busemann das Konzept des unterirdischen Zoos: "Der Gang durch den unterirdischen Zoo soll den Besucher in eine einzigartige Erlebniswelt entführen und ihm das Gefühl vermitteln, sich mit den Tieren in der Erde zu befinden". "Mittendrin - statt nur dabei" laute das gestalterische Motto! Ziel sei es, eine in der Zoowelt einmalige Erlebniswelt zu kreieren, die insbesondere die überregionale Anziehung des Zoos stärken werde.

Neben heimischen Tieren wie Hamstern, Feldmäusen und Ratten würden im "Zoo unter der Erde" auch die exotischen Nackt- und Graumulle sowie Präriehunde zu sehen sein. Ob man zu Eröffnung Anfang 2009 auch Maulwürfe zu sehen bekomme, sei allerdings noch ungewiss. Deren Haltung sei zoologisch höchst anspruchsvoll und müsse erst genau erprobt werden, so Busemann.

Die Besucher erhalten in der unterirdischen Erlebniswelt aber nicht nur Informationen über die verschiedenen Tiere, sondern werden nebenbei auch über die Bedeutung des Bodens und seiner Bewohner für uns Menschen aufgeklärt.

Finanzierung

An der Finanzierung des 1,2 Millionen Euro teureren unterirdischen Zoos sind neben dem Land Niedersachsen und der Stadt Osnabrück die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (542.000 Euro), die Allianz Umweltstiftung (200.000 Euro) sowie die Niedersächsischen Lottostiftung (100.000 Euro) beteiligt.