Grundstein für den Christlichen Garten gelegt

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Die Gärten der Welt im Berliner Erholungspark Marzahn bekommen Zuwachs. Nach dem Bau des Islamischen Gartens unterstützt die Allianz Umweltstiftung nun auch die Errichtung des Christlichen Gartens. Gestern wurde der Grundstein gelegt.

Berlin, 15. September 2009

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Legten gemeinsam den Grundstein für den Christlichen Garten: Senatorin Ingeborg Junge-Reyer und Stiftungsvorstand Dr. Lutz Spandau.

Eine Garten-Weltreise in Berlin.

"Ein Besuch dieser einzigartigen Berliner Gartenanlage ist wie eine kleine Weltreise mit Stationen in Asien, im Orient und im alten Europa. Mit der heutigen Grundsteinlegung beginnen die Arbeiten zu einem weiteren Garten, der die bereits vorhandenen ergänzen und bestimmt viele Menschen zu einem Besuch animieren wird". Mit diesen abschließenden Worten gab die Berliner Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer den Startschuss zum Bau des Christlichen Gartens.

Zuvor hatte sie gemeinsam mit dem Vorstand der Allianz Umweltstiftung, Dr. Lutz Spandau, den Grundstein zum Christlichen Garten gelegt. Spandau betonte dabei besonders das Zusammenspiel des Christlichen mit dem ebenfalls von der Stiftung mit finanzierten Islamischen Garten. "Mit der Unterstützung beider Gärten wollen wir einen kleinen Beitrag zum besseren Verständnis der Kulturen untereinander leisten".

Gärten der Welt.

Die "Gärten der Welt" im Berliner Erholungspark Marzahn haben sich in den letzten Jahren zum einem Besuchermagneten für Gartenfans und Touristen entwickelt. Sie bieten unterschiedlichste Beispiele internationaler Gartenkunst. Den Anfang machte im Jahr 2000 der Chinesische Garten. Es folgten der Japanische und der Balinesische, bevor 2005 der mit Unterstützung der Allianz Umweltstiftung errichtete Islamische Garten eröffnet wurde. Inzwischen bereichern noch der Koreanische Garten, ein Irrgarten mit Labyrinth, der Karl-Foerster-Staudengarten und ein Italienischer Renaissancegarten den Erholungspark.

Christlicher Garten.

Der nun begonnene Christliche Garten ist als moderne Interpretation eines Klostergartens geplant. Abgeleitet von der Urform der Christlichen Gärten, dem Kreuzgang der Klöster, wird ein etwa 100 Meter langer Wandelgang entstehen, der einen abgesenkten, quadratischen Gartenhof umgibt. Dieser besteht aus einem Wegekreuz mit hellem Kies, vier großen bepflanzten Flächen und einem Brunnen. Hauptattraktion des Christlichen Gartens soll der Wandelgang werden: Seine Wände bestehen aus goldlackierten Aluminiumflächen, in die Textpassagen aus dem Alten und Neuen Testament eingearbeitet sind. Damit wird daran erinnert, dass das Christentum eine Religion der Bücher und der Schrift ist.

Der Christliche Garten wird vom Berliner Büro "relais Landschaftsarchitekten" geplant und soll bis zum Sommer 2010 fertig gestellt sein. Die Gesamtkosten des Projektes betragen ca. 3,18 Millionen Euro, etwa 200.000 Euro kommen von der Allianz Umweltstiftung.

Foto: Grün Berlin GmbH