Fördervertrag "Garten des Naumburger Meisters" unterzeichnet.

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Der Naumburger Dom zählt zu den bedeutendsten mittelalterlichen Kirchenbauten Europas und ist einer der Besuchermagneten der Straße der Romanik. Bis 2011 sollen auch die bisher eher vernachlässigten Naumburger Domgärten saniert und neu gestaltet werden. Mit Unterstützung der Allianz Umweltstiftung entsteht dabei ein völlig neuer Gartenteil: der "Garten des Naumburger Meisters". Gestern wurde der Fördervertrag unterzeichnet.

München, 12. November 2009

Unterzeichneten den Fördervertrag zum "Garten des Naumburger Meisters" (v.l.n.r): Dr. Holger Kunde (Stiftkustos der Vereinigten Domstifter), Dr. Lutz Spandau (Vorstand der Allianz Umweltstiftung), Georg Graf von Zech (Dechant der Vereinigten Domstifter) und Prof. Dieter Stolte (Kuratoriumsvorsitzender der Allianz Umweltstiftung).

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Stiftung als Türöffner

Dass sich die Allianz Umweltstiftung bei der Neugestaltung der Naumburger Domgärten engagiere sei in zweifacher Hinsicht erfreulich, sagte der Dechant der Vereinigten Domstifter, Georg Graf von Zech, gestern zur Begrüßung in der Marienkirche am Naumburger Dom. Denn zum einen könne mit dem Beitrag der Stiftung der bisher ungestaltete Bereich direkt vor dem Westchor des Doms zum "Garten des Naumburger Meisters" umgestaltet werden. Zum anderen sei die Stiftung auch ein wichtiger Türöffner für Fördermittel einer anderen Stiftung gewesen.

Original und Nachbildung

Direktor und Stiftskustos Dr. Holger Kunde erläuterte anschließend die geplante Gestaltung des "Garten des Naumburger Meisters". Dort werden diejenigen Pflanzen wachsen, die als Vorbilder für die weltberühmten Steinbildhauereien an den Zierfriesen und Kapitellen im Westportal des Domes dienten. Zusätzlich sollen die Besucher Informationen über diese Pflanzen sowie deren Bedeutung im Mittelalter erhalten. Anhand von Fotos werde man das Original und die in Stein gehauenen Nachbildung direkt vergleichen können.

Zahlreiche Gartenprojekte

Einen kurzen Einblick in die Tätigkeit der Allianz Umweltstiftung gab danach deren Kuratoriumsvorsitzender Prof. Dieter Stolte. Seit Gründung der Stiftung im Jahr 1990 sei die Sanierung und Neugestaltung historischer Gärten, Plätze und Parks wichtiger Baustein des Stiftungsengagements. Vor allem in den neuen Bundesländern habe man zahlreiche Projekte unterstützt. Neben Projekten in Görlitz, Erfurt und Leipzig sei dabei die Neugestaltung des Lustgartens auf der Berliner Museumsinsel eines der herausragenden Stiftungsprojekte gewesen. Angesichts der historischen Bedeutung von Stadt und Dom sagte er zum Engagement der Stiftung in den Naumburger Domgärten: "Ich freue mich, dass wir zur Herstellung des Gartens des Naumburger Meisters einen Beitrag leisten können".

Engagement in Sachsen-Anhalt

Nach der Vertragsunterzeichnung berichtete Heike Mortell vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie von der Zusammenarbeit mit der Allianz Umweltstiftung in Sachsen-Anhalt. So seien mit der Wiederbelebung des Kühnauer Sees im Dessau-Wörlitzer Gartenreich, dem Fasanengarten in Blankenburg (Harz) und dem Abteigarten in Quedlinburg mit Hilfe der Stiftung Gärten entstanden, die neue Wege bei der Wiederherstellung historischer Gartenanlagen aufzeigen. Vor diesem Hintergrund dürfe man sich schon heute auf den Garten des Naumburger Meisters freuen.