Ole von Beust gratuliert Klimapreis-Schule

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Klimaschutz zahlt sich aus – zum Beispiel für die Gesamtschule Niendorf (Hamburg). 1000 Euro haben die Schülerinnen und Schüler des Natur und Technik-Kurses beim Wettbewerb um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung gewonnen. Gestern besuchten Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust und Stiftungsvorstand Dr. Lutz Spandau die Schule, um den Jugendlichen zu gratulieren.

Hamburg/München, 25. März 2010

Gratulierten den Schülern zum Anerkennungspreis: Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust (2. v.r.) und Stiftungsvorstand Dr. Lutz Spandau (1. v.l.). Dazwischen Schüler des Netur und Technik-Kurses. Rechts: Lehrer Hans-Jürgen Benecke.

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Beifall und Gespräche

Dieser Termin dürfte eine willkommene Abwechslung im Alltag des Ersten Bürgermeisters der Freien und Hansestadt Hamburg gewesen sein: Zur Begrüßung gab es Beifall von den (zur Pause) in der Aula versammelten Schüler und anschließend anregende Gespräche über die Klimaschutz-Aktivitäten der Schule. Grund des Bürgermeister-Besuchs: Von Beust wollte es sich nicht nehmen lassen, der Schule persönlich zum Gewinn eines Anerkennungspreises von 1000 Euro beim Wettbewerb um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung zu gratulieren.

Unter fast 100 Mitbewerbern schaffte es der Wahlpflichtkurs "Natur und Technik" der 9. Jahrgangsstufe der Gesamtschule Niendorf bis in die Endrunde des Wettbewerbes. Dass es dort nicht zu einem der mit jeweils 10.000 Euro dotierten Hauptpreise reichte, können die Schüler und ihr Lehrer Hans-Jürgen Benecke leicht verschmerzen: Die 1000 Euro, die alle übrigen "Finalisten" als Anerkennung erhalten, können sie gut für weitere Solaraktivitäten gebrauchen.

Solarboote

In der Mehrzweckwerkstatt der Schule erläuterten Schüler und Lehrer ihrem Bürgermeister und dem Vorstand der Allianz Umweltstiftung, Dr. Lutz Spandau, ihre Projekte. Bereits vor mehreren Jahren hatten sie mit selbst gebauten Modell-Solarbooten erfolgreich an einem Schul-Wettbewerb teilgenommen und daraufhin einen praxistauglichen Solar-Katamaran gebaut, der vier Personen völlig CO2-frei transportieren kann.

Klimaschutz ist keine Spaßbremse

Laut Ole von Beust belegten die Solar-Aktivitäten des Natur und Technik-Kurses eindrucksvoll, dass Klimaschutz "keine Spaßbremse" sei. Ein besonders Dankeschön ging an die Allianz Umweltstiftung, die mit ihrem Deutschen Klimapreis eine wichtige Initiative geschaffen habe. Es bleibe nun zu hoffen, dass die Auszeichnung der Niendorfer Gesamtschule auch andere Hamburger Schulen zu entsprechenden Aktivitäten "anstifte".

Stiftungsvorstand Dr. Lutz Spandau erläuterte, dass man die nicht in die Top-5 des Wettbewerbes gewählten Endrundenteilnehmer mit den 1000 Euro Anerkennungs-Preisgeld zur Fortsetzung ihrer Aktivitäten und einer erneuten Bewerbung beim nächsten Wettbewerb ermuntern wolle. Möglicherweise, so Spandau, zählen die Niendorfer Klimaschützer dann im nächsten Jahr zu den "großen" Gewinnern.

Solarmobil

Zum Abschluss des Besuchs informierten sich von Beust und Spandau dann noch über die Verwendung des Preisgeldes. In Zusammenarbeit mit dem Werkmeister der Schule wollen Lehrer Benecke und seine Schüler ein alltagstaugliches Solarmobil bauen. Nur mit der Energie aus seinen Solarzellen soll das Fahrzeug eine Person über kürzere Strecken auf Radwegen bequem, trocken und CO2-frei von A nach B bringen. Und mit diesem Fahrzeug wollen sich die Hamburger Kliamschützer auf jeden Fall wieder um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung bewerben.