Weihnachtsgeschenk für München

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Die Idee der Wiedervereinigung des Englischen Gartens in München ist simpel: Eine viel befahrene Straße soll unter der Erde verschwinden, darüber könnte man Münchens großen Stadtpark wieder in einem Stück genießen. Dass dieses bei der Bevölkerung sehr beliebte Projekt machbar ist, und zu welchen Kosten, hatte eine von der Allianz Umweltstiftung finanzierte Machbarkeitsstudie belegt. Nun kommt auch in die Finanzierung Bewegung: Die Allianz Umweltstiftung stellt eine Million Euro für das Projekt zur Verfügung.

München, 16. Dezember 2011

Allianz - titel_engl-garten

Kein schöneres Projekt

"Für eine Münchner Umweltstiftung kann es kein schöneres Projekt geben, als die Wiedervereinigung des Englischen Gartens. Ich freue mich deshalb außerordentlich, dass unser Kuratorium eine Million Euro für das Vorhaben bewilligt hat." Mit diesen Worten verkündete Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung, heute die Beteiligung der Stiftung an einem der bedeutendsten Grünprojekte der bayerischen Landeshauptstadt.

Ziel des von der Stiftung "Ein Englischer Garten" verfolgten Vorhabens ist, den Mittleren Ring, Münchens Stadtautobahn, im Bereich des Englischen Gartens in einen Tunnel zu verlegen. Auf der Tunneloberfläche könnte dann die denkmalgeschützte, derzeit in zwei Teile getrennte Parkanlage wiedervereint werden. Dazu hatte die Allianz Umweltstiftung bereits eine Machbarkeitsstudie finanziert. Sie wurde im Juli 2011 vorgestellt und brachte das eindeutige Ergebnis: Der Tunnel ist technisch problemlos machbar und würde etwa 59 Millionen Euro netto kosten.

Ja ist denn heut´ schon Weihnachten? Petra Lejeune und Hermann Grub von der Stiftung "Ein Englischer Garten" freuen sich über die Förderzusage der Allianz Umweltstiftung. In der Mitte: Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung.

Allianz - engl_garten_161211

Eine Million für die Wiedervereinigung

Laut der Machbarkeitsstudie würden etwa 3,8 Millionen der Baukosten auf die Wiedervereinigung der Gartenanlage entfallen. Dazu, "und nur dazu", wie Spandau betonte, wolle die Allianz Umweltstiftung mit ihrer Förderzusage von einer Million Euro einen Beitrag leisten. Werde der Tunnel nicht gebaut und der Englische Garten nicht wiedervereinigt, würden die Fördergelder für andere Projekte der deutschlandweit aktiven Stiftung verwendet.

Vorgezogenes Weihnachtsgeschenk

Für Hermann Grub von der Stiftung "Ein Englischer Garten" ist die Zusage der Allianz Umweltstiftung ein weiterer Meilenstein. Gemeinsam mit seiner Frau Petra Lejeune hatte er das Projekt erdacht, die Stiftung "Ein Englischer Garten" gegründet und auch die Allianz Umweltstiftung für das Projekt begeistert. Diese finanzierte dann die Machbarkeitsstudie mit der in zahlreichen Gesprächen bei Politik, Behörden und Verbänden für die Idee des "Gartentunnels" geworben werden konnte. Dass die Allianz Umweltstiftung sich nun auch an der Realisierung des Projektes beteiligen wolle, sei "das schönste vorgezogene Weihnachtsgeschenk", das er jemals erhalten habe, so Grub.

"Wir waren von Anfang an überzeugt, dass der Tunnel machbar und auch finanzierbar ist", versichern Lejeune und Grub unisono. "Mit der Zusage der Allianz Umweltstiftung sind wir der Realisierung des Projektes einen großen Schritt näher gekommen." Nun gelte es, möglichst rasch die entsprechenden politischen Beschlüsse zu fassen – und natürlich die restliche Finanzierung des Projektes zu klären.