Stiftung hält Mauerpark die Stange

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Allianz Umweltstiftung

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Die Allianz Umweltstiftung verzichtet vorerst auf eine Rückforderung ihrer in die Errichtung des Mauerparks in Berlin geflossenen Fördergelder. Dazu wäre sie berechtigt, da der Park nicht, wie ursprünglich vorgesehen, bis 2010 auf mindestens 10 Hektar Fläche erweitert wurde.

München/Berlin, 2. Februar 2011

Allianz - mauerpark1

Vom Todesstreifen zum Mauerpark

1994 wurde als eines der ersten großen Förderprojekte der Allianz Umweltstiftung auf dem ehemaligen Berliner Todesstreifen der Mauerpark eröffnet. 2,3 Millionen Euro hatte die Stiftung für den Bau der etwa 7 Hektar großen Grünfläche zur Verfügung gestellt – allerdings unter der Bedingung, dass der Park bis 2010 auf 10 Hektar erweitert wird. So ist es in dem Fördervertrag festgelegt, den die Berliner Senatsverwaltung mit der Stiftung geschlossen hatte.

Erweiterung in Aussicht

Obwohl bei Einheimischen sowie Touristen sehr beliebt und wegen seiner zahlreichen Besucher oft aus allen Nähten platzend, war es dem Land Berlin bis 2010 nicht gelungen, die von vielen Seiten gewünschte Erweiterung des Parks zu realisieren. Die Allianz Umweltstiftung wäre somit zu einer Rückforderung ihrer Fördergelder berechtigt gewesen.

Nachdem im Mai 2010 aber ein Beschluss zur Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplanes gefasst wurde und inzwischen alle Signale in Richtung Erweiterung auf "grün" stehen, hat die Stiftung beschlossen, bis auf weiteres von einer Rückforderung abzusehen.