EnergieStadt unterwegs

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Klimaschutz einmal anders: Im Kinder- und Jugendmuseum "EnergieStadt" in Leverkusen können sich die jungen Besucher demnächst auf die Suche nach dem Glück begeben – und werden nebenbei über die Auswirkungen des Klimawandels informiert. Die Allianz Umweltstiftung unterstützt diesen ungewöhnlichen Weg im Klimaschutz. Am Montag wurde das Projekt offiziell gestartet.

Berlin, 20. Juni 2012

Freuen sich schon heute auf die Eröffnung im Frühjahr 2013 (v.l.n.r): Thomas Pyhel (DBU), Marianne Ackermann (1. Vors. Förderverein NaturGut Ophoven), Dr. Hans-Martin Kochanek (Leiter NaturGut Ophoven), Ute Pfeiffer-Frohnert (Leiterin Kinder- und JUgendmuseum EnerieStadt) und Dr. Lutz Spandau (Vorstand der Allianz Umweltstiftung).

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Mut machen

Schmelzende Gletscher, Hungersnöte, Monsterstürme – das Thema Klimawandel erzeugt bei Kindern und Jugendlichen bisher vor allem Angst und schlechtes Gewissen. Das Kinder- und Jugendmuseum "EnergieStadt" im Umweltbildungszentrum NaturGut Ophoven in Leverkusen will hier einen anderen Weg gehen.

"Wir wollen keine Angst erzeugen, sondern Mut machen". Mit diesen Worten beschrieb Ute Pfeiffer-Frohnert, Leiterin des Kinder- und Jugendmuseums, die Zielrichtung des neuen Ausstellungsteils zum Thema Klimawandel. Gemeinsam mit anderen Verantwortlichen des NaturGutes und den Förderern der neuen Ausstellung hatte sie am Montag den offiziellen Startschuss für das Projekt gegeben.

Auf der Suche nach dem Glück

Eine Besonderheit der neuen Ausstellung ist die Idee, die Besucher nicht über Klimazonen und Klimaereignisse zu informieren, sondern sie stattdessen auf eine "Glückssuche" zu schicken. Indem Kinder und Erwachsene nach dem Glück auf unserer Welt suchen, sollen sie erfahren, dass der Klimawandel nicht nur das Wetter, sondern bereits jetzt das persönliche Leben von Millionen von Menschen beeinflusst – und damit deren Lebensglück.

Länderräume

Themenschwerpunkte des neuen Ausstellungsteils "EnergieStadt unterwegs" sind der Klimawandel in den verschiedenen Regionen unserer Welt. In so genannten Länderräumen werden die Auswirkungen des Klimawandels auf Menschen, Tiere und Pflanzen in Europa, Alaska, Australien, dem Tschad sowie Indien aufgezeigt und daraus die Notwendigkeit abgeleitet, den Klimawandel zu bremsen und Anpassungsstrategien zu entwickeln.

Es soll vermittelt werden, dass Klimawandel nicht nur Auswirkungen auf das Wetter hat, sondern auch auf Landschaften, die Kultur, Flora und Fauna, das soziale Miteinander sowie die Wirtschaftsweise einer Region. Eng mit diesen Auswirkungen verbunden ist natürlich auch das persönliche Wohlergehen, das Lebensglück der Menschen, die in diesen Regionen leben.

Klimaschutz grenzenlos

Da Klimaschutz keine Grenzen kennt und jeden angeht, wird besonders darauf geachtet, dass die Probleme des Klimawandels in Beziehung zu den Ausstellungsbesuchern gesetzt werden. Deshalb erhalten die Besucher im neuen Ausstellungsteil auch viele Anregungen darüber, was jeder Einzelne für den Klimaschutz tun kann.

Dank an die Förderer

Marianne Ackermann, 1. Vorsitzende des Fördervereins NaturGut Ophoven, bedankte sich vor allem bei der Allianz Umweltstiftung aus Berlin und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) aus Osnabrück. "Ohne ihre finanzielle Förderung könnte der Förderverein diese einzigartige innovative Ausstellung 'EnergieStadt unterwegs' nicht realisieren", so Ackermann.

Klimaschutz geht alle an

Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung, freute sich, dass die junge Generation im Fokus der neuen Ausstellung steht, denn: "Klimaschutz geht alle an. Je mehr Kinder und Jugendliche für dieses Thema sensibilisiert werden, desto besser," so Spandau. Und dass hier nicht mit erhobenem Zeigefinger die ökologische Apokalypse heraufbeschwört werde, decke sich genau mit der Zielrichtung der Stiftung.

Für die DBU betonte deren Referatsleiter für Umweltbildung, Thomas Pyhel, "Die Ausstellung zeigt, wie wir mit kleinen Mitteln unsere persönliche Klimabilanz verbessern können und erklärt wissenschaftliche Fragen mit einfachen Worten. Auf diese Weise wollen wir das Interesse speziell junger Menschen am Klimawandel wecken."

Eröffnung im Frühjahr 2013

Für die Umbauarbeiten wird das Obergeschoss des Kinder- und Jugendmuseums zum Thema Stadtökologie von Ende August bis Mitte Oktober geschlossen. Der Betrieb in der EnergieStation im Erdgeschoss läuft unverändert weiter. Die Eröffnung der neuen 200 Quadratmeter großen Ausstellung ist im Frühjahr 2013 geplant.