Auf der Suche nach dem KlimaGlück

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Klimaschutz einmal anders: In der neuen Erlebnisausstellung "EnergieStadt unterwegs" des NaturGuts Ophoven in Leverkusen machen sich Kinder und Jugendliche auf die Suche nach dem KlimaGlück. Am Ende steht die Erkenntnis, dass es lohnt, sich für das Klima einzusetzen, weil das Glück vieler Menschen davon abhängt. Gestern wurde die mit Unterstützung der Allianz Umweltstiftung errichtete Ausstellung eröffnet.

Leverkusen/Berlin, 16. März 2013

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Meeresrauschen, knacksendes Eis und pfeifender Wind, ein Husky jault: 20 Kinder sitzen in einem Fischerboot und schauen gebannt auf den Bildschirm, auf dem der 12-jährige Inuitjunge Levi anhand von gemalten Bildern über seinen Alltag und das Robbenjagen im Norden Kanadas berichtet. In fünf Kontinente ist die erste dauerhafte Erlebnisausstellung in NRW zum Thema Klimaschutz "EnergieStadt unterwegs – Auf der Suche nach dem KlimaGlück" unterteilt. Die Besucher können alle Kontinente bereisen und lernen Familien kennen, die ihnen etwas über das dortige Leben erzählen und wie das Klima sie beeinflusst.

Sitzen alle im gleichen Boot: 15 Schülerinnen und Schüler der Remigius Grundschule und Marlies Dieckmann, aus dem NRW-Umweltministerium, sind auf der "Suche nach dem KlimaGlück".

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"Alles können die Besucher anfassen und ausprobieren", erklärt die Ausstellungsleiterin Ute Pfeiffer-Frohnert bei der ersten offiziellen Führung am Freitagmorgen. Ihr neuartiges Konzept: "Indem wir unsere Besucher auf die Suche nach dem Glück in dieser Welt schicken, begreifen Sie, dass der Klimawandel nicht nur über das Wetter bestimmt, sondern heute in hohem Maße das Leben vieler Menschen auf der Welt beeinflusst."

Bei den Inuit in Kanada wird beispielsweise die Jagd durch die Schneeschmelze schwieriger, in Afrika hat der Tschadsee Wassermangel und in Indien wird der Monsun immer schwächer. Auf jedem "Kontinent" bekommen die Besucher Aufgaben gestellt. Immer gilt es den Glückscode zu knacken, der die Teilnahme an der Klimakonferenz sichert: Man muss die Sprache der Inuit übersetzen, Flusspferde mit der richtigen Menge Wasser füttern oder eine indischen Nachrichtensendung gestalten.

Marlies Dieckmann, Leiterin des Referates Bildung für nachhaltige Entwicklung im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen eröffnete in Vertretung von Johannes Remmel, die neue Erlebnisausstellung. Wegen wichtiger Termine in Berlin musste der NRW-Umweltminister leider ganz kurzfristig absagen. In seinem Grußwort gratulierte er den Ausstellungsmachern zu dem weitsichtigen Projekt. "Wo die Umwelt aus den Fugen gerät, gibt es auf Dauer kein Glück. Deshalb gehören Glück und Umwelt, Glück und Natur, Glück und Klima zusammen. Die Dauerausstellung "Suche nach dem KlimaGlück" zieht diese lebensnotwendige Verbindung und macht sie erfahrbar."

Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGuts Ophoven ist stolz darauf, was sein Team geschafft hat: "Diese neue Ausstellung ist in mehrerer Hinsicht vorbildhaft - in ihrer pädagogischen Ausrichtung und auch durch die nachhaltige Erstellung. Wir haben hier darauf geachtet, dass viele Naturmaterialien eingesetzt wurden." Beleuchtet werde die Ausstellung mit moderner LED-Technik, die nur 1/3 des Stroms im Vergleich zu Halogenleuchten verbrauche.

Ohne finanzielle Unterstützung sei das anspruchsvolle Konzept aber nicht zu realisieren gewesen, erklärte Marianne Ackermann, Vorsitzende des Fördervereins NaturGut Ophoven. Ihr besonderer Dank gehe deshalb an die Deutsche Bundesstiftung Umwelt und die Allianz Umweltstiftung. "Für die Erlebnis-Ausstellung wurden außerdem neue pädagogische Programme für Kindergärten, Grundschulen sowie Kindergeburtstage erarbeitet," erklärte Ackermann weiter. "Diese Entwicklung förderte das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen."

"Die Allianz Umweltstiftung sieht Bildung für Klimaschutz als eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Daher haben wir gerne dieses innovative Ausstellungsprojekt unterstützt," ließ Peter Wilde von der Allianz Umweltstiftung berichten.

Eva Lux, Bürgermeisterin von Leverkusen und Landtagsabgeordnete betonte bei ihrer Rede die herausragende Rolle, die das NaturGut Ophoven in den vergangenen Jahren für das Image der Stadt gespielt hat. Als weicher Standortfaktor für die Wirtschaft sei das Umweltbildungszentrum von großer Bedeutung. "Das NaturGut Ophoven wurde bereits vielfach ausgezeichnet. Besonders über die letzte Anerkennung als ausgewählter Ort des Wettbewerbes "Deutschland - Land der Ideen" freue ich mich besonders." Es zeige, dass das Umweltbildungszentrum über die Stadtgrenzen hinaus anerkannter Impulsgeber für Fragen der Umwelt- und Klimabildung ist.