Umweltminister eröffnet Hochwasserausstellung

Mehr Informationen

Allianz Umweltstiftung

Pariser Platz 6, 10117 Berlin

Telefon: 030 / 20 67 15 95 – 50

Telefax: 030 / 20 67 15 95 – 60

info@allianz-umweltstiftung.de

Hier können Sie eine Nachricht verfassen

Hier können Sie weiteres Informationsmaterial bestellen.

Besuchen Sie auch die Seite der
Kulturstiftung

  • Kontakt
  • Bestellen
  • Kulturstiftung
Allianz - titel

Vor fast genau einem Jahr war in Passau "Land unter": Der Wasserstand der Donau erreichte eine Höhe von 12,89 Meter. Normal sind etwa vier Meter. Und wie nach jedem größeren Hochwasser stellten sich die gleichen Fragen: Sind die Hochwasser hausgemacht? Können wir Hochwasser verhindern? Wie können wir uns vor Hochwasser schützen? Antworten darauf gibt die von der Allianz Umweltstiftung unterstütze Wanderausstellung "Naturereignis Hochwasser". Am 28. Mai wurde sie im Umweltinformationszentrum "Haus am Strom" bei Passau vom Bayerischen Umweltminister Dr. Marcel Huber eröffnet.

Passau/Berlin, 2. Juni 2014

Eröffneten gemeinsam die Wanderausstellung "Naturereignis Hochwasser" (v.l.n.r.): Raimund Kneidinger, stv. Landrat des Landkreises Passau, Hanns Dorfner, ehem. Landrat, Dr. Marcel Huber, Bayerischer Umweltminister, Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung, und Günther Kohl, Geschäftsführer "Haus am Strom" (Foto: Landkreis Passau)

Allianz - img78

Juni 2013: Hochwasser in Deutschland

Anfang Juni 2013 herrschte an vielen Flüssen in Deutschland Ausnahmezustand: Elbe, Mulde, Saale, Donau führten Hochwasser, die teilweise historische Ausmaße erreichten. Auch Passau, die Dreiflüssestadt am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz, war betroffen. Am 3. Juni erreichte der Pegel in der Altstadt die Rekordhöhe von 12,89 Meter. Normal sind vier Meter. Viele Bewohner der Altstadt mussten evakuiert werden, die Strom- und Trinkwasserversorgung war zeitweise unterbrochen.

Das etwa 30 Kilometer flussabwärts von Passau gelegene Umweltinformationszentrum "Haus am Strom" war dagegen nicht vom Hochwasser betroffen: Es liegt direkt neben der Staustufe des Donaukraftwerkes Jochenstein und damit außerhalb des Überschwemmungsbereichs. Und in diesem Infozentrum eröffnete der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber am 28. Mai die Wanderausstellung "Naturereignis Hochwasser".

Dank vom Umweltminister

Der Bayerische Umweltminister Huber dankte bei der Eröffnung den Initiatoren der Ausstellung, die nach seinen Worten gut zu dem Anliegen der Staatsregierung passt, innerhalb der Bevölkerung ein größeres Bewusstsein für die Hochwasserproblematik zu schaffen. Das "große" Ziel sei, Bayern gegen ein 500-jährliches Hochwasser zu wappnen, ein Ereignis also, das statistisch nur alle 500 Jahre auftritt.

Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung, freute sich über den Start der Ausstellung. "Mit der Wanderausstellung wollen wir sachlich, neutral, aber fundiert über das Thema Hochwasser informieren. Wir wünschen der Ausstellung hier in Jochenstein und auf ihren weiteren Stationen möglichst viele Besucher".

Information rund um das Thema Hochwasser: Die Wanderausstellung "Naturereignis Hochwasser

Allianz - img79

Wanderausstellung "Naturereignis Hochwasser"

Nach Themenbereichen gegliedert, informiert die Ausstellung auf 31 Tafeln über die verschiedenen Aspekte von Hochwasser. Dabei wird zunächst erläutert, dass Hochwasser ein natürliches Phänomen ist und wie die Natur sich daran anpasst. Welche Faktoren das Ausmaß von Hochwasser bestimmen und wann Mitteleuropa von großen Überschwemmungen betroffen war, sind weitere Schwerpunkte der Ausstellung. Schließlich wird aufgezeigt, mit welchen Schutz- und Vorsorgemaßnahmen die Auswirkungen von Hochwassern reduziert werden können.

Kooperationsprojekt

Die Ausstellung wurde gemeinsam von der Allianz Umweltstiftung und der Verwaltung des Biosphärenreservates Mittelelbe entwickelt und finanziert. Um möglichst viele Menschen über das Thema Hochwasser zu informieren entstand keine fest installierte, sondern eine Wanderausstellung. Nach dem Motto "Dort hingehen, wo die Menschen sind" wird die Ausstellung ab sofort in öffentlichen Einrichtungen gezeigt, zum Beispiel in Verwaltungsgebäuden, Einkaufs- oder Umweltinformationszentren - wie dem "Haus am Strom".

Download der Ausstellungstafeln

hier

Das Umweltinformationszentrum