Errichtung eines Islamischen Gartens in Berlin

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Der Erholungspark Marzahn in Berlin mit seinen "Gärten der Welt" entwickelt sich immer mehr zu einem Mekka für Gartenenthusiasten. Eine der Attraktionen ist der Islamische Garten: Er bringt Orientalisches Flair in die Hauptstadt - und leistet einen kleinen Beitrag zum besseren Verständnis anderer Kulturen.

Welt der Gärten

Der Garten ist in allen Kulturen Sinnbild für Frieden, Wohlstand und Glück. Soziale und kulturelle Traditionen, wirtschaftliche Entwicklung und Religion haben allerdings zu weltweit unterschiedlichen Gartenformen geführt.

Über alle Barrieren hinweg blieb aber immer die Neugierde auf den "fremden Garten" erhalten. Oft entsteht aus dem Interesse für fremde Gartenwelten auch ein besseres Verständnis für andere Kulturen - ein Verständnis, das heute dringender denn je notwendig ist.

Gärten der Welt

Vor diesem Hintergrund entstand die Idee, im Rahmen des Projektes "Gärten der Welt" im Erholungspark Marzahn einen Islamischen Garten zu errichten. Er soll die Entwicklung eines völkerverbindenden Dialogs ermöglichen und auf diese Weise einen kleinen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben der Kulturen leisten. Da in kaum einer anderen Stadt so viele Muslime und Christen zusammenleben, war Berlin für die Errichtung eines Islamischen Gartens prädestiniert.

Neben dem Islamischen Garten laden im Erholungspark Marzahn der Chinesische "Garten des wiedergewonnenen Mondes", der Japanische "Garten des zusammenfließenden Wassers", der Balinesische "Garten der drei Harmonien" und der Koreanische "Seouler Garten" sowie - als Beispiel für Europäische Gartenkunst - ein Irrgarten sowie ein Labyrinth zu einem Besuch ein.

Islamischer Garten

Der Islamische Garten ist von einer hohen Mauer umgeben und, den orientalischen Vorbildern entsprechend, geometrisch gegliedert: Ein Pavillon mit Brunnenschale bildet das Zentrum, Wasserbecken mit Fontänen die Hauptachsen und in vier üppig bepflanzten Beeten findet sich eine Vielfalt von Farben und Düften. Der Garten wurde im Juli 2005 an die Öffentlichkeit übergeben.

Saal der Empfänge

Im August 2007 wurde der Islamische Garten mit einem Empfangsgebäude, dem "Saal der Empfänge", zu einem orientalischen Gesamtensemble vervollständigt. Damit entspricht der Garten nun den in der arabischen Welt üblichen Vorbildern, bei denen sich der Garten immer innerhalb eines großen Gebäudekomplexes oder direkt daran angrenzend befindet.

Information

Zum Projekt ist die leider schon vergriffene Broschüre "Orientalischer Garten in Berlin: Licht, Duft und Farbe" erschienen. Die englischsprachige Ausgabe "Oriental Garden in Berlin: Light, Fragrance and Colour" kann bei der Allianz Umweltstiftung angefordert werden.

Projektpartner

  • Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen, Berlin

  • Grün Berlin Park und Garten GmbH (Bauherr);

  • Kamel Louafi, Berlin, Mohammed el Fai´z, Marrakesch (Planung).

Ort

Erholungspark Marzahn, Eisenacher Straße 99, 12685 Berlin.

Status

Abgeschlossen.

Fotos Bilderstrecke: Grün Berlin Park und Garten GmbH (3-5, 7), Steffen Hauser (6), Markus Hilbich (8, 9), Ulrich Reinheckel (10), Phillip Ruh/Büro Louafi (19-24), Günter Schneider (1, 2, 11-18).

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