Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden; Gewinner 2012: Freiburg im Breisgau

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Ob Regenunterstand, Lehmofen, Fußballtore oder Plumpsklo – beim Projekt "Schulverwaldung" lernen und arbeiten Schulklassen eine Woche ganztägig im Freiburger Schulwald und setzen dabei ein Vorhaben um, das sie im Voraus eigenverantwortlich geplant und vorbereitet haben. Mit dem Preisgeld der Allianz Umweltstiftung, das Freiburg im Breisgau als Deutschlands nachhaltigste Großstadt gewonnen hat, konnte das Schulprojekt drei weitere Jahre fortgesetzt werden.

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Zusammen anpacken: drei Mädchen beim Bäumefällen.

 

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Wichtiges Teilprojekt: Das Plumpsklo im Rohbau.

Erste Adresse in Sachen Nachhaltigkeit

Freiburg, mit mehr als 220.000 Einwohnern am Rande des Schwarzwaldes gelegen, ist in Sachen Nachhaltigkeit seit vielen Jahren eine "erste Adresse". Langjähriges zivilgesellschaftliches Engagement sowie unterschiedlichste Aktivitäten und Maßnahmen aus Politik und Verwaltung haben die Großstadt zu einer der führenden Kommunen in Sachen Nachhaltigkeit gemacht.

Aus den breit gefächerten Nachhaltigkeitsaktivitäten stechen die umweltbezogenen Maßnahmen hervor. Mit der Vorgabe der Niedrigenergiebauweise auf städtischen Grundstücken, der Passivhausbauweise bei städtischen Bauvorhaben und beim Neubau von Bürogebäuden sowie dem ersten in Passivhausbauweise sanierten Hochhaus der Welt setzte Freiburg Maßstäbe beim energieeffizienten Bauen. Für die Vielzahl unterschiedlichster Nachhaltigkeitsaktivitäten wurde Freiburg 2012 als Deutschlands nachhaltigste Großstadt ausgezeichnet.

Wie das Preisgeld der Allianz Umweltstiftung verwendet wurde

Das Preisgeld der Allianz Umweltstiftung in Höhe von 35.000 Euro floss in das Projekt "Schulverwaldung". Dabei lernen und arbeiten Schulkassen eine Woche ganztägig im Freiburger Schulwald. Pro Klasse wird jeweils ein Vorhaben umgesetzt, das die Schüler im Voraus eigenverantwortlich planen und vorbereiten. Während der Woche sind die Schüler in verschiedenen Teams aktiv: Die Gruppe "Handwerk" führt die eigentlichen Projektarbeiten durch, das Team "Versorgung" ist für Planung und Zubereitung der Mahlzeiten verantwortlich und die Abteilung "Dokumentation" erstellt in einem mobilen Waldbüro Wochenberichte, Kurzfilme und Pressemitteilungen.

Plumpsklo und Bienenstand

Seit dem Star des Projektes wurden im Freiburger Schulwald unterschiedlichste Maßnahmen umgesetzt. Bei den ersten Projektwochen stand der Aufbau der "Infrastruktur" mit Regenunterstand, Sitzbänken, Lehmofen, Brunnen oder Plumpsklo im Fokus. Seitdem haben die Klassen die Aufgabe, aus den Ressourcen des Waldes jeweils ein "Produkt" herzustellen und zu vermarkten. Fußballtore für einen Schulhof wurden dabei ebenso gebaut und verkauft wie ein Bienenstand, Nistkästen, Vogelhäuschen oder Sägeböcke.

Weitere Informationen zum Projekt "Schulverwaldung" finden Sie in der News-Meldung "Unterricht im Wald".

Projektpartner: Stiftung Waldhaus Freiburg

Fotos: Philipp Gottwald

Kurzfilm

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