Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden 2014

2014 wurde der Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden bereits zum dritten Mal durchgeführt. Dortmund, Ludwigsburg und Furth bei Landshut erhielten schließlich die Auszeichnung als nachhaltigste Groß- und Mittelstadt bzw. Gemeinde und können sich über jeweils 35.000 Euro Preisgeld von der Allianz Umweltstiftung freuen.

Fragen und Antworten

Welche Kommunen betreiben im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten eine nachhaltige Stadtentwicklung und wo werden erfolgreich kommunale Nachhaltigkeitsprojekte realisiert? Antworten auf diese Fragen gab der bereits zum dritten Mal durchgeführte Wettbewerb um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden.

Aus allen Bewerbungen erstellte eine Fachjury zunächst eine Nominierungsliste mit den Top-Drei jeder Kategorie und wählte anschließend die Sieger. Dabei wurden auch finanzschwache Bewerber berücksichtigt, die trotz eingeschränkter Möglichkeiten nachhaltig agieren.

Kategorien und Nominierungen

Als Deutschlands nachhaltigste Großstädte waren Dortmund, Karlsruhe und Nürnberg nominiert. Delitzsch, Ludwigsburg und Lüneburg überzeugten in der Kategorie "Städte mittlerer Größe". Bei den Kleinstädten und Gemeinden setzten sich Barnstorf, Furth bei Landshut und die Nordseeinsel Juist mit ihren Nachhaltigkeitsinitiativen durch.

Preisverleihung und Preisgeld

Die Gewinner der verschiedenen Kategorien wurden bei der Preisverleihung am 28. November im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf bekannt gegeben. Deutschlands nachhaltigste Großstadt 2014 ist Dortmund. Bei den Kommunen mittlerer Größe konnte sich Ludwigsburg durchsetzen und die Auszeichnung als nachhaltigste Gemeinde ging an Furth bei Landshut.

Für besondere Freude bei den Bürgermeistern der drei ausgezeichneten Kommunen sorgte die Allianz Umweltstiftung. Sie stellt den Siegern jeweils 35.000 Euro für Nachhaltigkeitsprojekte zur Verfügung. Damit sollen auch andere Kommunen zu ähnlichen Aktivitäten angestiftet werden.

Weitere Informationen zu den Preisträgern 2014 und der Verwendung des Preisgeldes finden Sie hier:

Gespräch mit dem Mann aus dem All (v.l.n.r.): ISS-Astronaut Alexander Gerst eröffnete die Preisverleihung und berichtete Kanzleramtsminister Peter Altmaier und Moderator Stefan Schulze-Hausmann von seinen Eindrücken aus dem Weltall.
Dr. Lutz Spandau (rechts), Vorstand der Allianz Umweltstiftung, erläuterte, welche Projekte die in den letzten Jahren ausgezeichneten Städte und Gemeinden mit dem Preisgeld der Stiftung umgesetzt haben.
Freuten sich über jeweils 35.000 Euro Preisgeld von der Allianz Umweltstiftung (v.l.n.r.): Ulrich Sierau (OB Dortmund), Andreas Horsche (Bürgermeister Furth bei Landshut) und Werner Spec (OB Ludwigsburg). Rechts: Stiftungsvorstand Dr. Spandau.
Gruppenbild aller Preisträger: Bei der Preisverleihung wurden nicht nur Deutschlands nachhaltigste Städte und Gemeinden gewürdigt. Auch nachhaltig handelnde Unternehmen, Forscher, Architekten oder Persönlichkeiten erhielten Auszeichnungen.
Einer von drei Ehrenpreisen ging an Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Horst Köhler. Er wurde als Fürsprecher globaler nachhaltiger Entwicklung zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ungerechtigkeit vor allem in benachteiligten Regionen der Erde ausgezeichnet.
Der britische Schauspieler Colin Firth (rechts) und seine Frau Livia erhielten Ehrenpreise als glaubwürdige Vorbilder für soziales und ökologisches Engagement. Livia ist Umwelt-Aktivistin und setzt sich besonders in der Modebranche für faire Produktionsbedingungen und ökologische Verträglichkeit ein. Der Oscar-Preisträger Colin Firth (The King´s Speech) engagiert sich für die Rechte bedrohter indigener Volksgruppen und unterstützt den britischen Flüchtlingsrat. (Fotos 1, 4-6: Frank Fendler; Fotos 2/3: Marc Darchinger)