Neugestaltung des Marienplatzes in Görlitz

In Görlitz führen fast alle Wege zum Marienplatz. Von seiner Neugestaltung profitieren nicht nur Einheimische und Touristen - auch die umgebenden Gebäude kommen nun besser zur Geltung.

Treffpunkt

Der Marienplatz, ehemals Taubenmarkt, ist "der" zentrale Platz in Deutschlands östlichster Stadt, beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Mit der ersten großen Stadterweiterung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde hier der Grundstein für ein neues Geschäftszentrum gelegt.

Die Bebauung endete 1913 mit dem Bau des prächtigen, heute noch erhaltenen Jugendstil-Kaufhauses "Zum Strauß". Im Gegensatz dazu eignete sich der angrenzende Marienplatz kaum als Aushängeschild. In Zeiten knapper Haushaltskassen fehlten aber die Mittel, um den Platz als Zentrum der Innenstadt zu gestalten.

Neugestaltung

Mit Unterstützung der Allianz Umweltstiftung hat der Marienplatz von 2001 bis 2002 ein neues Gesicht bekommen: Bäume, Blumenbeete und ein flaches Wasserband, das an den früher hier verlaufenden Wassergraben der Stadtbefestigung erinnert – eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Und am Abend sorgt Bodenbeleuchtung für ein stimmungsvolles Bild.

Auszeichnung

Beim Wettbewerb um den Deutschen Landschaftsarchitekturpreis 2003 wurde die Neugestaltung des Marienplatzes mit einer Würdigung ausgezeichnet.

Projektpartner

Stadt Görlitz (Bauherr); Büro Rehwaldt, Dresden (Planung).

Ort

02826 Görlitz, Marienplatz.

Status

Abgeschlossen.

Jugendliche am Brunnen
Jugendliche am Brunnen
Licht und Schatten
Licht und Schatten