Entwicklung eines Skigebiets bei Immenstadt im Allgäu

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Allianz Umweltstiftung

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Allianz - ski

12.000 Liftanlagen und 40.000 Abfahrten im gesamten Alpenraum zeigen, welche Popularität das Skifahren genießt. Wenn dann-wie in Immenstadt-ein Alpinskigebiet abgebaut wird, um es als Skitouren- und Wanderberg zurückzugewinnen, ist das natürlich spektakulär.

Ausgangslage

Vor allem die Klimaentwicklung der letzten Jahre brachte die Entscheidung am Gschwender Horn im Allgäu ins Rollen. Mehrere schneearme Winter hatten den Skibetrieb dort unrentabel gemacht. Immenstadt wurde von der Allianz Umweltstiftung bestärkt, einen neuen Weg zu gehen.

Projekt

Die Stiftung unterstützte Immenstadt dabei, die Ski-Infrastruktur umweltschonend abzubauen und das Gelände zu renaturieren. Jetzt ist das Gschwender Horn fit für Ski- oder Mountainbiketouren und Bergwanderungen. Die Erosionsschäden sind zugewachsen, die Lifttrassen aufgeforstet und für das sanierte Wanderwegenetz gibt es ein ausgefeiltes Leitsystem. Wildtiere wie der Auerhahn haben wieder Ruhezonen, die Bergwiesen haben sich erholt und bieten artenreiches Viehfutter. Immenstadt zeigt mit dem Pistenrückbau, einem offiziellen Projekt der EXPO 2000, wie Ökologie und Tourismus unter einen Hut zu bringen sind.

Projektpartner

Stadt Immenstadt im Allgäu (Bauherr); Büro Dietmann, Immenstadt (Planung)

Ort

Gschwender Horn, Nähe Alpe Starkatsgund, oberhalb Alpsee

Status

Abgeschlossen.

Nachbetrachtung

Die Realisierung des Projektes erfolgte in den Jahren 1995 bis 1998. Bei einer Nachkontrolle im Winter 2002/2003 und im Sommer 2003 zeigte sich, dass die wesentlichen angestrebten Projektziele erreicht werden konnten.

Die Umsetzung des Projektes und die Ergebnisse der Nachuntersuchung sind in zwei Veröffentlichungen dokumentiert, die unter "Download" als pdf-Dateien bereitgestellt sind.