Info-System für den Hochwasserschutz

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Allianz - hochwasserschutz

Wie wirkt sich eine Änderung der Flächennutzung auf die Stärke eines Hochwassers aus? Wo sind neue Retentionsräume am effektivsten? Diese und andere Fragen sollten mit einem speziellen Infosystem für das Einzugsgebiet der Oder beantwortet werden.

Vorbeugender Hochwasserschutz

Die Hochwasserkatastrophe 1997 im Oderbruch hatte eines deutlich gemacht: In den Anrainerstaaten Deutschland, Polen und Tschechien existierten enorme Defizite im vorbeugenden Hochwasserschutz.

Die Allianz Umweltstiftung machte sich deshalb von 1999 bis 2001 für eine Problemlösung stark, die ein nachhaltiges Hochwassermanagement anstrebt und über die klassischen Aufgaben des technischen Hochwasserschutzes hinausgeht. Dazu wurde ein spezielles Informationssystem konzipiert: Mithilfe des geographischen Informationssystems „GIS-Oder“ sollten dezentrale, raum- und zeitbezogene Informationen wie Klima, Nutzung und Niederschlag aus allen drei Ländern zentral in einer Datenbank erfasst werden.

Modelle und Simulationen

Auf Basis dieser Daten kann durch Geländemodelle und Niederschlagssimulationen den Ursachen von Überflutungen auf den Grund gegangen werden: Reichen die Retentionsräume im Extremfall aus? Müssen Nutzungen verändert werden? Durch diese Simulationen können vorbeugende Maßnahmen im Einzugsgebiet auf ihre Wirksamkeit überprüft und Nutzungskonzepte für potenzielle Überflutungsgebiete optimiert werden. Ziel war ein realistisches, am Vorsorgeprinzip orientiertes Hochwasserplanungs- und Bewirtschaftungsmodell. Das Informationssystem ist in seiner Struktur fertig entwickelt und wurde zur Umsetzung an die Internationale Kommission zum Schutz der Oder übergeben.

Projektpartner

Gewässer und Deichverband Oderbruch, Seelow; WASY GmbH, Berlin (Entwicklung Computermodell).

Status

Abgeschlossen.