Deutscher Klimapreis der Allianz Umweltstiftung Gewinnerschule 2012: Schule zur Lernförderung Elstertrebnitz

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Genau hinschauen, nachdenken – und dann handeln. Die ehemalige 7. Klasse der Schule zur Lernförderung Elstertrebnitz (Sachsen) zeigt, wie mit unterschiedlichsten Maßnahmen im Schulalltag Energie gespart und so ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden kann.

Schülerinnen und Schüler der ehem. 7. Klasse der Schule zur Lernförderung Elstertrebnitz (Sachsen)

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Hinschauen

Im Schuljahr 2010/2011 befasste sich die damalige 7. Klasse der Schule zur Lernförderung Elstertrebnitz (Sachsen) mit dem Energieverbrauch ihres Schulgebäudes. Dabei untersuchten die Schülerinnen und Schüler zunächst, wo überall in der Schule Energie verbraucht wird. Unter anderem begutachteten sie die Heizungsanlage, bestimmten den Stromverbrauch des Kopierers im Lehrerzimmer sowie des Schul-Kaffeeautomaten und ließen sich den Fahrdienst der Schule erklären.

Nachdenken

Gemeinsam mit ihrem Klassenlehrer überlegten die jungen Klimaschützer anschließend im Unterricht, wie in den untersuchten Bereichen Energie gespart werden könnte. So entwickelten sie für ihre Lehrer eine Energiespar-Bedienungsanleitung für den Lehrer-Kopierer und für ihre Mitschüler eine Liste mit Tipps zum richtigen Heizen und Lüften der Klassenzimmer.

Handeln

Die Klasse konnte aber auch die praktische Umsetzung einiger ihrer Vorschläge erreichen. Viel Energie spart die Schule nun zum Beispiel beim Kaffeeautomat im Schulflur. Dieser war früher direkt ans Stromnetz der Schule angeschlossen und deshalb das ganze Jahr angeschaltet – 24 Stunden täglich, 365 Tage im Jahr! Durch eine separate Absicherung ist er nun nur noch während der Unterrichtszeiten eingeschaltet und spart so jede Menge Strom.

Klima schützen

Ihren größten Erfolg verbuchten die jungen Klimaschützer beim Fahrdienst der Schule: Früher brachten mehrere Kleinbusse die Schüler morgens zum Unterricht und fuhren anschließend alle zurück ins Depot des Fahrdienstes – um von dort nach Unterrichtsschluss wieder zurück zu Schule zu fahren und die Schüler nach Hause zu bringen. Jetzt fahren alle Fahrer in nur einem Bus zurück ins Depot und die übrigen Busse warten auf dem Schulparkplatz auf ihren Einsatz zum Rücktransport der Schüler. Durch diesen Trick fahren die Kleinbusse nun pro Schuljahr 17.000 Kilometer weniger und sparen so etwa 1.400 Liter Diesel.

Kurzfilm