Deutscher Klimapreis der Allianz Umweltstiftung Gewinnerschule 2013: Integrierte Gesamtschule Mühlenberg in Hannover

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Klimaschutz und Energiesparen haben an der Integrierten Gesamtschule Mühlenberg in Hannover Tradition. Fester Bestandteil der Aktivitäten ist der Profilkurs Sonnenenergie der 9. und 10. Jahrgangsstufe. Hier forschen und experimentieren Schülerinnen und Schüler zu erneuerbaren Energien und fertigen Modelle für das schuleigene Energie-Kompetenzzentrum.

Profis unter den Energiesparern: Der Profilkurs Sonnenenergie der Integrierten Gesamtschule Mühlenberg in Hannover

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Energieschleuder Schule

Was tun, wenn sich das eigene Schulgebäude als Energieschleuder entpuppt? Energie sparen! Das wird in der Integrierten Gesamtschulen Mühlenberg in Hannover seit vielen Jahren groß geschrieben. Regelmäßig bildet man hier Schüler zu Energiemanagern aus und eine Gruppe aus Schülern, Lehrern, Haustechnikern sowie dem Hausmeister arbeitet an einem möglichst energiesparenden Gebäudebetrieb.

Experimentierfeld Schule

Im Unterricht und zur Ausbildung der Energiemanager entstand im Lauf der Jahre eine umfangreiche Sammlung von Versuchs- und Experimentiermaterialien, die schließlich zur Gründung des so genannten "Energie-Labs" führte. In diesem lokalen Energie-Kompetenzzentrum werden heute jährlich etwa 100 Schülergruppen aus der Region in praxisnahem Unterricht über das Energiesparen und den Klimaschutz informiert.

Das Besondere des "Energie-Labs": die Modelle und Experimentierstationen der Einrichtung werden von Schülerinnen und Schülern des Profilkurses "Sonnenenergie" der 9. und 10. Jahrgangsstufe erdacht – und in der eigenen Werkstatt gebaut. Experimentierstationen für Fotovoltaik finden sich darunter ebenso, wie Messeinrichtungen für die Leuchtstärke von Lampen, eine Station, an der Schüler mit umgebauten Fahrräder selbst Strom erzeugen können oder eine interaktive Energie- und Klimaausstellung.

Solar- und Windtankstelle in der Schule

Für das mit dem Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung ausgezeichnete Projekt "Solar- und Windtankstelle" entwarfen und bauten die Schülerinnen und Schüler des Profilkurses Sonnenenergie zunächst verschiedene Windrotorblätter, die anschließend in einem selbst gebauten Windkanal getestet wurden. In Zusammenarbeit mit der Universität und den Verkehrsbetrieben Hannover erstellten sie die dann Modellanlagen unterschiedlichster Windkraftanlagen um schließlich den für eine Realisierung am besten geeigneten Rotortyp herauszufinden.

Dieser soll demnächst ein bestehendes Windrad und die schuleigene Fotovoltaik-Anlage ergänzen und als Solar- und Windtankstelle für die schuleigenen Elektrofahrzeuge dienen.

Ein weiterer "Ableger" der Klimaschutz-Aktivitäten ist die Schülerfirma "Science für Kids", die Solar-Experimentiermaterial für 4. bis 6.-Klässler baut und vertreibt. Über 1400 Exemplare dieser Bausätze wurden inzwischen an andere Schulen verkauft.

Energiespar-Schule

Das aus den 1970-er Jahren stammende Schulgebäude, das ursprünglich Ausgangspunkt der Klimaschutzaktivitäten war, wird übrigens derzeit abschnittsweise abgerissen und durch einen energiesparenden Neubau ersetzt. Gut Ding braucht eben manchmal Weile.

Kurzfilm