Gewinnerschule 2019:
Integrierte Gesamtschule Wörth am Rhein

Deutscher Klimapreis der Allianz Umweltstiftung
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Lohnender Klimaschutz

Die Integrierte Gesamtschule (IGS) in Wörth am Rhein (Rheinland-Pfalz) mit ihren ca. 720 Schülerinnen und Schülern ist seit 2001 Jahren im Klimaschutz aktiv. Durch unterschiedlichste Maßnahmen wie zum Beispiel der Verwendung von Zeitschaltuhren an elektrischen Geräten, einer Anpassung der Heizungssteuerung oder die Errichtung einer Fotovoltaik-Anlage konnte der Energieverbrauch der Schule seitdem deutlich gesenkt werden. Dank einer Vereinbarung mit dem Schulträger erhält die Schule einen Teil der gesparten Energiekosten ausbezahlt und hat so bisher fast 50.000 Euro erwirtschaftet – die in weitere Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojekte investiert wurden.

Motivierte Energiebeauftragte

Einen großen Anteil an den Klimaschutz-Erfolgen haben die Energiebeauftragten, die sich in jeder Klasse um klimafreundlichen Schulalltag kümmern. Als Anerkennung für ihren Einsatz winkt den aktivsten Energiebeauftragten in jedem Schuljahr eine Auszeichnung und allen gemeinsam ein Umwelttag – ein spezieller Ausflug mit Klimaschutz-Bezug. Die allgemeine Energiespar-Information für die jüngeren Klassen erfolgt übrigens durch die Energiebeauftragten der oberen Klassenstufen.

Nachhaltige Schülerfirma

Auch die nachhaltige Schülerfirma "Cafe Delight" hat sich dem Klimaschutz verschrieben. Sie betreibt den Pausenverkauf der Schule und hat nur nachhaltige Produkte im Angebot. Um unnötigen Müll wie zum Beispiel Coffe-to-go-Becher zu vermeiden, verkauft die Schülerfirma Getränke nur noch in Pfandbechern oder der nachfüllbaren IGS-Trinkflasche.

Öffentlicher Marktplatz

Vorläufiger Höhepunkt der Klimaschutz- und Nachhaltigkeits-Aktivitäten waren die 2018 durchgeführten Projekttage zur Nachhaltigkeit, bei denen die verschiedenen Klassenstufen zunächst unterschiedliche Umwelt- und Klimaschutzthemen aufbereiteten. Regionale Ernährung, Konsumverhalten, Recycling waren ebenso Themen, wie Energiesparen und Klimawandel. Die Ergebnisse wurden im Rahmen des Schulfestes auf einem "Marktplatz der nachhaltigen Möglichkeiten" der Öffentlichkeit präsentiert, bei dem sogar die rheinland-pfälzische Bildungsministerin anwesend war.