Deutscher Klimapreis der Allianz Umweltstiftung 2020

Die für den 25. Mai 2020 geplante Verleihung des Deutschen Klimapreises der Allianz Umweltstiftung konnte aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht stattfinden. Wir prüfen derzeit, ob die Veranstaltung im Herbst oder Winter nachgeholt werden kann.

Über 200 Bewerbungen

Die Phantasie von Schülern und Lehrern zum Thema Klimaschutz kannte auch diesmal keine Grenzen: 222 Teams mit insgesamt über 12.000 aktiven Schülerinnen und Schülern nahmen an dem zum zwölften Mal ausgelobten und mit 65.000 Euro dotierten Schulwettbewerb um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung teil. Energiesparmaßnahmen an Schulgebäuden, Fridays-for-Future-Aktivitäten und Aktionswochen zum Klimaschutz wurden ebenso eingereicht wie Broschüren, Ratespiele oder Podcasts über den Klimawandel.

Aus allen Einsendungen schafften es 20 Beiträge in die Endrunde und am 10. März ermittelte die Wettbewerbsjury daraus die Gewinner der fünf mit jeweils 10.000 Euro dotierten Hauptpreise. Doch auch die 15 anderen Teams, die es in die "Top 20" geschafft hatten, dürfen sich freuen: Sie erhalten einen Anerkennungspreis von jeweils 1.000 Euro.

Und die Gewinner sind …

Folgende Projekte, Teams bzw. Schulen erhalten einen Hauptpreis von jeweils 10.000 Euro:

  • die Ida-Ehre-Schule in Hamburg für ihre vielfältigen Klimaschutz-Aktivitäten
  • die Hermann-Lietz-Schule in Haubinda (Thüringen) für ihre Klimaschutz-Projekte "Sonne tanken" und "Konsum"
  • die Lerngruppe O 4 der Wilhelm-Busch-Schule in Hemer (Nordrhein-Westfalen) für ihr Projekt "WBS for Future"
  • die Grimmelshausenschule in Renchen (Baden-Württemberg) für ihre langjährigen Klimaschutz-Aktivitäten
  • das Gymnasium Antonianum in Vechta (Niedersachsen) für seine Projekttage Nachhaltigkeit.

Folgende Schulen, Teams bzw. Projekte erhalten Anerkennungspreise von jeweils 1.000 Euro:

  • die Wilhelm-Olbers-Oberschule in Bremen für ihr Projekt "Zukunftswoche"
  • der Grundkurs Darstellendes Spiel der gymnasialen Oberstufe des Schulzentrums Geschwister Scholl in Bremerhaven für sein Projekt "Es reicht! – Ein Theaterstück, das man buchen kann"
  • die Gesamtschule Brüggen (Nordrhein-Westfalen) für ihre Klimaschutz-Aktivitäten
  • die Schülerfirma "The Green Club" des Gymnasiums an der Wolfskuhle in Essen für ihre Klimaschutz-Aktivitäten
  • die Finnlandklasse 7a des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums in Flörsheim (Hessen) für ihr Projekt "Klimafreundliche Schule"
  • die Klima-AG der Stadtteilschule Walddörfer in Hamburg für ihre seit zehn Jahren laufenden Klimaschutz-Aktivitäten
  • die Klima- und Umwelt-AG des Gymnasiums in Haren (Niedersachsen) für die von ihr organisierten Projekttage zum Klimaschutz
  • das Max-Born-Gymnasium in Neckargemünd (Baden-Württemberg) für seine langjährigen Klimaschutz-Aktivitäten
  • die Klasse 9c der Freiherr-vom-Stein-Schule Neckarsteinach (Hessen) für ihr Projekt "Klima to go"
  • das POP-Movement-Team Germany des Julius-Stursberg-Gymnasiums in Neukirchen-Vluyn (Nordrhein-Westfalen) für seine Klimaschutz-Aktivitäten
  • das Gymnasium Johanneum in Ostbevern (Nordrhein-Westfalen) für seine Klimaschutz-Aktivitäten
  • die Gruppe Nachhaltigkeit des Kuniberg Berufskollegs in Recklinghausen für die Klimawoche 2019
  • die Klimaschutz-Aktivitäten der Klimascouts des Gymnasiums in Sulingen (Niedersachsen)
  • der Seminarkurs "Energieprojekt" der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Tuttlingen (Baden-Württemberg) für sein langjähriges Klimaschutz-Engagement
  • die Klimascouts am Evangelischen Gymnasium in Werther (Nordrhein-Westfalen) für ihr Projekt "Prima Klima am EGW".

Die fünf Hauptgewinner im Einzelnen:

Ida-Ehre-Schule, Hamburg

Die Ida-Ehre Schule in Hamburg mit ca. 1.300 Schülerinnen und Schülern wird für ihre vielfältigen Klimaschutz-Aktivitäten ausgezeichnet. Sie ist offiziell als Klimaschule anerkannt und verfolgt das ambitionierte Ziel, bis 2030 klimaneutral zu werden. Dazu soll unter anderem die Wärmeversorgung der Gebäude CO2-neutral umgebaut werden. Weitere CO2-Emissionen will die Stadtteilschule mit Hilfe eines schuleigenen Klimawaldes neutralisieren. Dazu sollen Spendengelder gesammelt, in der Umgebung Hamburgs Flächen gekauft und aufgeforstet werden. Viele weitere Klimaschutz-Aktivitäten, eine eigene Klimaschule-Homepage mit Klima-Blog ergänzen und flankieren die beiden "Großprojekte" Heizungsanlage und Klimawald.

Hermann-Lietz-Schule, Haubinda

Die etwa 400 Schülerinnen und Schüler zählende Hermann-Lietz-Schule ist Bestandteil eines Internatsdorfes im ländlich geprägten Haubinda in Thüringen und wird für ihre Projekte "Sonne tanken" und "Konsum" ausgezeichnet. Bei "Sonne tanken" entwickelten und bauten die Klassenstufen 7 und 8 eine Solar-Handy-Tankstelle – und gaben damit einen wichtigen Impuls zur Errichtung einer großen Fotovoltaik-Anlage auf dem schuleigenen Sporthallendach. Klimaschonender Konsum ist Inhalt des zweiten Projektes, das den Betrieb zweier Dorfläden mit Schwerpunkt regionale und damit klimafreundliche Produkte beinhaltet – inklusive eines von Schülern betriebenen Lieferservice per Lastenfahrrad.

Wilhelm-Busch-Schule, Hemer

Die Wilhelm-Busch-Schule in Hemer ist eine Förderschule mit Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung mit ca. 130 Schülerinnen und Schülern. Die Auszeichnung geht an die Lerngruppe O 4, eine jahrgangsübergreifende Gruppe der Klassen 8 bis 10. Im Rahmen eines Unterrichtsprojektes zum Umgang mit digitalen Medien entwickelten und gestalteten die Schüler eine Homepage mit Klimatipps für alle Lebensbereiche. Zusätzlich erfanden sie einen digitalen Advents-Kalender – einen Instagram-Account, bei dem sich täglich ein neues Türchen zu einem selbst erdachten und bebilderten Klimaschutz-Tipp öffnete.

Grimmelshausenschule, Renchen

Die Grimmelshausenschule in Renchen, eine Verbundschule mit ca. 800 Schülerinnen und Schülern, wird für ihre langjährigen Klimaschutz-Aktivitäten ausgezeichnet. Die Energieversorgung ist durch Ökostrombezug, Hackschnitzelanlage und Blockheizkraftwerk klimafreundlich sichergestellt. Um das Energiesparen im Schulalltag kümmern sich speziell ausgebildete Umweltsprecher und Umweltmentoren. Besonders lobte die Jury den 2019 durchgeführten Klimatag "Fridays for Future" – und dass zahlreiche der an diesem Tag gemeinsam entwickelten Ideen für Klimaschutz-Aktivitäten bereits umgesetzt wurden.

Gymnasium Antonianum, Vechta

Das etwa 900 Schülerinnen und Schüler zählende Gymnasium Antonianum in Vechta erhält die Auszeichnung für die von der gesamten Schulgemeinschaft vorbereiteten und im Oktober 2019 durchgeführten Projekttage Nachhaltigkeit. Schüler, Eltern und Lehrer konnten dabei jeweils eigene Projekte anbieten. Workshops zu klimafreundlicher Ernährung und Unterrichtseinheiten zu erneuerbaren Energien fanden ebenso statt, wie Baumpflanzaktionen oder eine Kleidertausch- und Bücherbörse. Alle Projekte wurden in einer Online-Zeitung dokumentiert und inzwischen hat sich eine Schüler-Eltern-Lehrer-AG gegründet, die konkrete Klimaschutz-Projekte in den Bereichen Müll und Energie umsetzen möchte.

Jury

Die Jury setzte sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

  • Prof. Dr. Günter Bachmann, ehem. Generalsekretär des Rates für nachhaltige Entwicklung (Juryvorsitz)
  • Marie-Luise Beck, Geschäftsführerin Deutsches Klima-Konsortium e. V.
  • Elise Fleer, Arved Fuchs Expeditionen
  • Robert Hennies, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
  • Anne Lippa, Schülerin der Integrierten Gesamtschule Wörth am Rhein (Preisträger 2019)
  • Stefan Schulze-Hausmann, Journalist und Initiator des Deutschen Nachhaltigkeitspreises
  • Dr. Lutz Spandau, ehem. Vorstand der Allianz Umweltstiftung
  • Christian Strube, Lehrer am Robert-Havemann-Gymnasium Berlin (Preisträger 2019).

Preisverleihung neben dem Brandenburger Tor und Besuch im Bundeskanzleramt

Die Preisverleihung im Allianz Forum am Pariser Platz in Berlin - direkt neben dem Brandenburger Tor - war für den 25. Mai geplant. Am 26. Mai waren die Siegerteams ins Bundeskanzleramt eingeladen, wo ihnen Kanzleramtsminister Dr. Helge Braun persönlich zu ihren Auszeichnungen gratulieren wollte. Beide Veranstaltungen mussten aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Wir prüfen derzeit, ob die Veranstaltungen im Herbst oder Winter nachgeholt werden können.

100 Schulen aus ganz Deutschland mit über 6.000 aktiven Schülerinnen und Schülern hatten sich um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung 2019 beworben. Die mit jeweils 10.000 Euro dotierten Hauptpreise gingen an Schulen in Berlin, Bonn, Gladbeck, Mönchengladbach und Wörth am Rhein (Rheinland-Pfalz).

Am 17. Mai erhielten die Siegerteams abends bei der Preisverleihung im Allianz Forum am Pariser Platz in Berlin aus den Händen von Bundesumweltministerin Svenja Schulze ihre Auszeichnungen. Vormittags waren sie im Bundeskanzleramt zu Gast, wo Ihnen Kanzleramtsminister Dr. Helge Braun persönlich zu ihren Auszeichnungen gratulierte.

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157 Schülerteams hatten an der 10. Runde unseres Schulwettbewerbs teilgenommen - ein neuer Rekord. Am 8. Juni erhielten die fünf Hauptpreisträger bei der Preisverleihung im Allianz Forum am Pariser Platz in Berlin ihre Auszeichnungen. Nachmittags waren die Siegerteams im Schloss Bellevue zu Gast, wo ihnen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier persönlich zu ihren Auszeichnungen gratulierte. Die Siegerschulen kamen aus Blieskastel (Saarland), Hamburg, Karlsruhe (Baden-Württemberg), Marne (Schleswig-Holstein) und Zweibrücken (Rheinland-Pfalz). 

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145 Schülerteams aus ganz Deutschland hatten sich um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung 2017 beworben. Schulen aus Darmstadt (Hessen), Lenggries (Bayern), Lüneburg (Niedersachsen), Neudietendorf (Thüringen) und Rüsselsheim (Hessen) durften sich schließlich sich über jeweils 10.000 Euro Preisgeld freuen, eine festliche Preisverleihung in Berlin und einen Besuch im Bundeskanzleramt.

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Über 150 Schulen aus ganz Deutschland hatten sich um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung 2016 beworben. Am 14. März tagte die Wettbewerbsjury und kürte die Gewinner der fünf Hauptpreise: Schulen aus Endingen (Baden-Württemberg), München und Mindelheim (Bayern) sowie Coesfeld und Gladbeck (beide Nordrhein-Westfalen) konnten sich über jeweils 10.000 Euro Preisgeld freuen und erlebten eine feierliche Preisverleihung sowie einen Besuch im Schloss Bellevue. 

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106 teilnehmende Schulen, über 2.000 beteiligte Schülerinnen und Schüler - und fünf stolze Hauptpreisträger: Schulen aus Karlsruhe, Kenzingen, Riegel (alle Baden-Württemberg), Frankfurt (Main) und Mengkofen (Bayern) durften sich über den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung 2015 und jeweils 10.000 Euro Preisgeld freuen. Am 18. Mai erhielten die Gewinnerteams bei einer abendlichen Festveranstaltung in Berlin ihre Auszeichnungen. Vorher waren sie im Bundeskanzleramt zu Gast.

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Über 100 Schülerteams aus ganz Deutschland hatten sich um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung 2014 beworben. Schulen aus Bad Windsheim, Deggendorf, Leer, Mahlow und Rheinfelden gingen als Gewinner aus dem Wettbewerb hervor und dürfen sich über jeweils 10.000 Euro Preisgeld freuen.

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Auch bei der fünften Runde des Wettbewerbs um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung hatten sich 150 Schulen aus ganz Deutschland beworben. Schulen aus Haar (bei München), Hannover, Triberg, Tübingen und Viernheim (Hessen) gingen 2013 als Gewinner aus dem Wettbewerb hervor und durften sich über jeweils 10.000 Euro Preisgeld freuen.

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Auch bei der vierten Runde des Wettbewerbs um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung hatten sich wieder über 100 Schulen aus ganz Deutschland beworben. Schulen aus Elstertrebnitz (Sachsen), Hamburg, Lüneburg, Solingen und Steinhagen (NRW) gingen 2012 als Gewinner aus dem Wettbewerb hervor und durften sich über jeweils 10.000 Euro Preisgeld freuen.

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In der dritten Runde des Wettbewerbs um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung hatten sich über 100 Schülerteams beworben. Schulen aus Berlin, Bielefeld, Gräfenhainichen, Syke und Kiel durften sich schließlich über die mit jeweils 10.000 Euro dotierten Hauptpreise freuen, 15 weitere über einen Anerkennungspreis von jeweils 1000 Euro. Am 15. März erhielten die Siegerteams ihre Auszeichnungen und wurden im Schloss Bellevue vom Bundespräsidenten empfangen.

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Fast 100 Schulen hatten sich um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung 2010 beworben. Eine Jury wählte daraus fünf Sieger, die sich über jeweils 10.000 Euro Preisgeld freuten. 15 weitere Schulen erhielten einen Anerkennungspreis von jeweils 1.000 Euro. Am 2. März überreichte Bundesumweltminister Norbert Röttgen den Siegerschulen ihre Preise und am 3. März wurden sie im Schloss Bellevue von Bundespräsident Horst Köhler empfangen.

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Über 100 Schulen aus ganz Deutschland hatten sich um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung 2009 beworben. Eine Fachjury wählte daraus die fünf Gewinner: Schulen aus Berlin, Bonn, Erlangen, Marburg und Neutraubling konnten sich über jeweils 10.000 Euro Preisgeld, eine festliche Preisverleihung in Berlin und einen Empfang beim Bundespräsidenten freuen.

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