Luchsgehege in Bad Schandau

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Allianz - luchs

Neben den berühmten Sandsteinfelsen ist der Luchs eines "der" Aushängeschilder der Sächsischen Schweiz. Weil er in freier Wildbahn nicht zu Gesicht zu bekommen ist, empfiehlt sich ein Besuch in Bad Schandau: In einem nur wenige 100 Meter vom dortigen NationalparkZentrum entfernten Gehege kann man den scheuen Jäger aus nächster Nähe beobachten – und sich auf einem "Luchspfad" auch noch umfassend über den scheuen Waldbewohner informieren.

Luchsaugen

"Luchsaugen haben", "Aufpassen wie ein Luchs" - im deutschen Sprachgebrauch hat der Luchs seit jeher einen festen Platz. In freier Wildbahn war er dagegen bereits Ende des 19. Jahrhunderts verschwunden. Erst seit den 1970er-Jahren wird "Pinselohr", wie der Luchs aufgrund der Haarbüschel an den Ohren genannt wird, nach und nach wieder bei uns heimisch - teils durch gezielte Auswilderungsprojekte, teils durch Einwanderung aus Österreich, Tschechien oder der Schweiz.

Luchsgehege

In der Sächsischen Schweiz war der Luchs bis in die 30er Jahre des letzten Jahrhunderts nicht mehr gesehen worden. Ein Geheimtipp für Luchsfans und solche, die es werden wollen, ist deshalb das Luchsgehege in Bad Schandau: Nur wenige 100 Meter vom dortigen NationalparkZentrum entfernt bietet sich die Möglichkeit, zwei "Pinselohren" aus nächster Nähe zu beobachten. Im Rahmen des Projektes "Umweltwerkstatt der Generationen" (siehe Link) hatten die Allianz Umweltstiftung und die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt ein Konzept erarbeitet, wie das Luchsgehege und seine Umgebung für die vielen Besucher attraktiver gestaltet werden können. Umgesetzt wurde das Vorhaben schließlich von 2009 bis 2011.

Luchspfad

Neben dem grundlegend sanierten und erweiteren Gehege bietet der so genannte "Luchspfad" jede Menge Informationen. Von auf Pflastersteine gemalten Luchsspuren wird man vom NationalparkZentrum entlang der Elbpromenade zum Gehege geleitet und erfährt an acht Infostationen viel Interessantes und Wissenswertes über den Luchs.Mit einem Fernrohr am Elberadweg lassen sich mit etwas Glück die Tiere des Geheges aus der Ferne beobachten - falls nicht, ist an einer gut einsehbaren Stelle außerhalb des Geheges alternativ ein aus Holz geschnitzter Luchs in Originalgröße zu finden. In einer Weitsprunganlage kann man sich mit dem Luchs und anderen Tieren im Weitsprung messen und an einer weiteren Station demonstriert ein großer Hörtrichter die besonderen Fähigkeiten des "Pinselohrs".Infostationen am Gehege informieren schließlich über den bedrohten Lebensraum sowie die Besonderheiten des Luchses und stellen Cinderella und Alphons - so heißen die beiden Luchse im Gehege - etwas genauer vor. Der Weg ist besonders für Familien mit kleineren Kindern ausgelegt. Alle Stationen sind zweisprachig in Deutsch und Tschechisch beschriftet (Siehe auch News-Meldung "Auf den Spuren des Luchses").

Luchsschule

Neben dem Luchspfad, auf dem man sich selbständig über Luchse informieren kann, hatte das NationalparkZentrum noch ein spezielles Angebot entwickelt. Kindergruppen, die wissen wollten, wie Luchse aussehen, wo sie wohnen und wie sie leben, konnten an speziellen Bildungsprogrammen teilnehmen. Diese Programme der mobilen Luchsschule wurden wahlweise in Bad Schandau entlang des Luchsweges oder auch mobil vor Ort in den jeweiligen Schulen oder Kindergärten durchgeführt.

Projektpartner

  • Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt

  • Stadt Bad Schandau.

Weitere Förderer

  • Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt – NationalparkZentrum

  • Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt - Naturschutzfonds

  • EU-Förderprogramm Leader Plus

  • Stadt Bad Schandau

  • Ortsverein Ostrau e.V.

Ort

Tiergehege beim historischen Personenaufzug, Rudolf-Sendig-Straße, 01814 Bad Schandau.

Status

Abgeschlossen.

Foto: Andrea Graf, Bad Schandau.

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