Berliner Naturfilm-Bühne am 25. Februar 2016

Am 25. Februar 2016 präsentierte die 8. Berliner Naturfilm-Bühne der Allianz Umweltstiftung den Film "Tatort Luchswald" von Angela Graas. In dem Film nimmt sich ein "Tatort-Kommissar" eines realistischen Falls an. Immer wieder werden im Bayerischen Wald streng geschützte Luchse tot aufgefunden. Der Naturschützer und "Tatort-Kommissar" Andreas Hoppe recherchiert vor Ort im Bayerischen Wald und versucht, die Wahrheit zu finden. 

Was passiert, wenn sich ein Fernsehkommissar an einen Fall in der Realität macht? Zwei grausam getötete Luchse werden im Bayerischen Wald gefunden. Es gibt Hinweise, dass die Täter bekannt sind. Doch bis heute können sie nicht überführt werden, obwohl Verbände und Privatleute insgesamt ein Kopfgeld von 15.000 Euro ausgesetzt haben.

Auch die Luchsbeauftragte Bayerns vermisst weitere der streng geschützten Tiere. Vermutlich wurden auch diese illegal getötet. Ein Naturkrimi, wie er leider bittere Realität ist, und den Naturschützer und ARD-Tatortkommissar Andreas Hoppe in den Bayerischen Wald führt. Ob beim Jägerball, beim traditionellen Wolfsaustreiben, tief im Wald oder am Stand der Sportschützen: Er will die Wahrheit herausfinden, trifft aber auf eine Mauer des Schweigens.

Bis plötzlich ein verdeckt ermittelnder Artenschutzfahnder auftaucht und ihn unterstützt. Und plötzlich bekommt die Spurensuche eine erschreckende Wendung, die nicht nur zur osteuropäischen Pelzmafia führt. Auch lokale Interessensverbände, Jägerschaft und die ermittelnden Behörden geraten immer mehr in Kritik ... 

Ein Fall mit genug Stoff für ein Tatort-Drehbuch. Das Spannende ist: Hier handelt es sich um die Realität. 
Nach der Filmvorführung diskutierten Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung und Dr. Diana Pretzell, Leiterin Naturschutz Deutschland WWF, über das brisante Thema. 
Nach der Filmvorführung diskutierten Dr. Lutz Spandau, Vorstand der Allianz Umweltstiftung und Dr. Diana Pretzell, Leiterin Naturschutz Deutschland WWF, über das brisante Thema.